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1. KV-VerhandlerInnen-Konferenz Katzian: „Wir legen den Preis für das Arbeitszeitgesetz gemeinsam fest“

1. KV-VerhandlerInnen-Konferenz

Katzian: „Wir legen den Preis für das Arbeitszeitgesetz gemeinsam fest“

Mehr als 900 BetriebsrätInnen aus allen Gewerkschaften haben sich am 18. September zur ersten österreichweiten Konferenz aller KollektivvertragsverhandlerInnen in Wien getroffen. „Das neue Arbeitszeitgesetz ist ein schlechtes Gesetz. Es gefährdet die Gesundheit, die Freizeit und die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Freizeit wird in die Hände der Arbeitgeber gelegt. Die Mitbestimmung der Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die in tausenden Betriebsvereinbarungen quer durch alle Branchen die flexible Arbeitszeit ihrer KollegInnen fair regelt, zählt nicht mehr. Das können wir nicht hinnehmen, jetzt wenden wir uns an die Besteller dieses Gesetzes, an die Industrie- und Wirtschaftsunternehmen“, eröffnete ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian die Konferenz.

Forderungen:    Planbarkeit, Selbstbestimmung, Rechtssicherheit und Arbeitzeitverkürzung

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100.000 Betriebsräte und Personalvertreter in Wien bei Demo am 30. juni 2018

Mehr als 100.000 bei Demo

Tiroler Betreibsräte  mit Sonderzug nach  Wien mit dabei

      

 

ÖGB-Präsident fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betonte in seiner Rede, dass der heutige Tag erst der Anfang der Proteste sei und definitiv nicht das Ende: „Wir werden Widerstand leisten mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Nächste Woche werden wir unsere Position in vielen Versammlungen in den Betrieben erklären und die Beschäftigten informieren“, so Katzian. „Wir werden alles dafür tun, dass die Umsetzung dieses Gesetzes verhindert wird!“

ÖGB-Präsident Katzian fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Das geplante Gesetz sei ein Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, bekräftigte der ÖGB-Präsident unter tosendem Applaus und appellierte an die Bundesregierung: „Nehmen Sie bitte Ihr eigenes Programm ernst, in dem so viel von Demokratie und Bürgerbeteiligung die Rede ist. Wenn Sie wissen wollen, ob die Leute 12 Stunden am Tag oder 60 Stunden in der Woche arbeiten wollen, oder wenn Sie wissen wollen, ob die Leute den Schmäh glauben, dass man in der Privatwirtschaft öfter Überstunden ablehnen kann, ohne seine Arbeit zu verlieren, dann fragen Sie doch die Leute. Machen Sie eine Volksabstimmung und respektieren Sie das Ergebnis!“

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und im Freien

Arbeitszeitverlängerung senkt Chancen auf Vollzeit für Frauen

ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Korinna Schumann macht darauf aufmerksam, dass besonders Frauen und Alleinerziehende vom 12-Stunden-Tag betroffen seien: „Frauen tragen den Hauptteil der Betreuungspflichten in Österreich. Schon jetzt arbeitet jede zweite Frau in unserem Land Teilzeit – und das oft nicht freiwillig. Durch eine Arbeitszeitverlängerung sinken ihre Chancen noch mehr, auf Vollzeit umzusteigen und damit auch auf ein besseres Einkommen.“
Besonders für AlleinerzieherInnen, die häufig am Existenzminimum leben, sei das eine Katastrophe. Frauen würden noch mehr in Teilzeitarbeit und aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden, kritisierte Schumann und forderte faire Arbeitsmarktchancen für alle.

Bilder von DEmo

Video von Demo 30. Juni 2018
Beginn        Trieber          Video 4          Am Heldenpplatz    

Video 5
Wir wollen eine Sozialpartnereinigung beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung 

Auch ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl zeigte sich entschlossen. Er forderte den Ausbau der Sozialpartnerschaft und pocht darauf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Gerade das Thema Arbeitszeitflexibilisierung muss für beide Seiten Vorteile bringen. Um diesen Anspruch umsetzen zu können, erfordert Arbeitszeitflexibilisierung mehr Rechte von Betriebsrätinnen und Betriebsräten, und nicht weniger. Nur so können die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt werden“, bekräftigte Schnedl seine Forderung nach mehr Mitbestimmung in den Betrieben. Der ÖGB-Vizepräsident glaubt an die Durchschlagskraft der Gewerkschaft: „Die kommende Dekade ist die Dekade der Gewerkschaften.“

Bilder Demo Wien:

Teiber: Eindrucksvolle Allianz gegen 12-Stunden-Tag

Allein im Bereich der GPA-djp hunderte Betriebsversammlungen innerhalb von zehn Tagen

„Ein machtvolles Bündnis gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz wird immer sichtbarer. Spätestens nach der scharfen Kritik der katholischen Kirche gegen diesen Gesetzesentwurf ist klar, dass die Regierungsparteien in dieser Frage die Interessen einer kleinen Minderheit von Unternehmern vertreten“, so die geschäftsführende Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Barbara Teiber.

 

Gestern hat das Parlament mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche beschlossen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Regierung wird das Gesetz überfallsartig bereits am 1. September 2018 in Kraft treten. Hier die wichtigsten Punkte:

• Arbeitszeit 
Der Arbeitgeber kann jederzeit 12 Stunden täglich und 60 Stünden wöchentlich anordnen. Auch bei Gleitzeit werden 5 x 12 Stunden tägliche Arbeitszeit ermöglicht. Betriebsräte werden um ihr Zustimmungsrecht zu Überstunden bis zum 12 Stunden-Tag/zur 60 Stunden-Woche gebracht und damit um die Möglichkeit, eine bessere Abgeltung, geblockten Zeitausgleich und Ähnliches für die ArbeitnehmerInnen zu verhandeln. Das ist eine Ausschaltung der gewählten Interessenvertretung der Beschäftigten.

• „Freiwilligkeit“ 
Die Regierungsparteien behaupten, sie hätten mit einem Abänderungsantrag eine sogenannte „Freiwilligkeitsgarantie“ verankert. Überstunden ab der 10. Stunde täglich und der 50. Stunde wöchentlich können nun ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. In der Praxis ändert das aber nichts. „Freiwilligkeit“ ist in der Arbeitswelt fiktiv. Beschäftigte kommen schnell unter Druck, wenn sie gegenüber Vorgesetzten und KollegInnen auf ihr Ablehnungsrecht pochen, riskieren ihre Beliebtheit, die nächste Beförderung oder gar den Job.

• 4-Tage-Woche
Einen Anspruch auf die 4-Tage-Woche sucht man vergeblich. Beschäftigte können Zeitausgleich nicht selbstbestimmt und zusammenhängend in Form von ganzen Tagen nehmen.

• Sonn- und Feiertagsarbeit 
Nach derzeitiger Gesetzeslage gibt es definierte Ausnahmen von der Sonn- und Feiertagsruhe (etwa Gastronomie, Verkehr, Gesundheitsbetriebe, Medien, wenn die Produktion nicht unterbrochen werden kann usw). Künftig gilt: Für vier Sonn- oder Feiertage im Jahr kann der Arbeitgeber auch ohne solche Notwendigkeit Ausnahmen von der Wochenend- oder Feiertagsruhe vereinbaren, mit dem Betriebsrat oder, falls nicht vorhanden, mit jedem einzelnen Arbeitnehmer.

• Beschäftigte ohne gesetzlichen Schutz 
Der Kreis von Menschen, die überhaupt keinen gesetzlichen Schutz bei der Arbeitszeit genießen – also nicht einmal die 12-stündige Begrenzung der Tagesarbeitszeit, Ansprüche auf Nachtruhe, freie Wochenenden und Feiertage – wird beträchtlich ausgedehnt. Das waren bisher nur „leitende Angestellte“. In Zukunft sollen auch ArbeitnehmerInnen mit „maßgeblicher selbstständiger Entscheidungsbefugnis“ darunter fallen, deren Arbeitszeit „nicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird“. Wen das genau trifft ist unklar! Sofern es der Kollektivvertrag nicht regelt, besteht nicht einmal ein Anspruch auf Überstundenzuschläge! Betreffen kann das z.B. Filial- und Abteilungsleiterinnen, AußendienstmitarbeiterInnen, IT-SpezialistInnen, TechnikerInnen, MitarbeiterInnen in Kreativbranchen, JournalistInnen.

Wie geht es weiter?

Die Gewerkschaftsbewegung wird diesen Angriff auf Gesundheit, Einkommen und Freizeit der Beschäftigten nicht unbeantwortet lassen. Die Demo letzten Samstag mit über 100.000 TeilnehmerInnen und hunderte Betriebsversammlungen waren erst der Anfang. Die überfallsartige Beschlussfassung und das vorgezogene Inkrafttreten auf 1. September 2018 soll die Diskussion über dieses unsoziale Gesetz abkürzen. Der Plan der Regierung ist, Widerstand zu erschweren und zeitlich zu begrenzen. Der ÖGB und die Gewerkschaften werden in den nächsten Tagen eine deutliche Antwort vorbereiten und die weitere Vorgangsweise festlegen. Wir werden auf allen Ebenen für faire Arbeitszeitregeln kämpfen. Die Betroffenheit reicht weit über das Arbeitsleben hinaus. Ehrenamtliches und soziales Engagement in Vereinen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Pflege und Betreuung von Angehörigen, all das wird durch die unplanbare Ausdehnung von täglicher und wöchentlicher Arbeitszeit erheblich beeinträchtigt. Wir werden diese Auseinandersetzung daher gemeinsam mit vielen anderen Menschen und Organisationen führen!

ÖGB Tirol – Sondernewsletter zum 12-Stunden-Tag

Österreichischer Gewerkschaftsbund Tirol emailmarketing@gomail.at

15:35 (vor 4 Stunden)

an Ich

 

ÖGB
Tirol
Ein Service der ÖGB-Tirol-Kommunikation
Liebe Kollegin, lieber Kollege!
vergangene Woche wurden von der Bundesregierung der 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche auf Schiene gebracht. Wir sehen darin einen beispiellosen Angriff auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen! Die viel zitierte Freiwilligkeit findet sich nicht im Gesetzesentwurf, ebenso fehlt es an notwenigen Rahmenbedingungen wie entsprechende Kinderbetreuungseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen etc. Dass künftig 20 Überstunden pro Woche möglich sind, bedeutet massive Beeinträchtigungen von Gesundheit sowie Privat- und Familienleben und das Ehrenamt.
Wir werden diesen Kniefall vor der Industrie nicht widerspruchslos akzeptieren! Als ersten Schritt haben wir für 26. Juni 2018 eine BetriebsrätInnenkonferenz in Tirol einberufen, am 30. Juni folgt eine große Demonstration in Wien. Treffpunkt dafür ist um 14:00 Uhr beim Westbahnhof.In diesem Newsletter findet ihr alle Infos zur künftigen Regelung sowie Aussagen von ÖGB- und RegierungsvertreterInnen.Mit kollegialen GrüßenPhilip Wohlgemuth

Vorsitzender des ÖGB Tirol

Die neuen Regelungen im Überblick
Die Oberösterreichischen Nachrichten haben den 12-Stunden-Tag unter die Lupe genommen und die Änderungen zusammengefasst.
Zum Artikel
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Video mit Kultpotential
Willi Mernyi, leitender Sekretär des ÖGB, hat beim Bundeskongress vergangene Woche die Auswirkungen des 12-Stunden-Tages eindrucksvoll dargelegt.
Zum Video
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Demo gegen Sozialabbau in Innsbruck
Das Aktionsbündnis gegen Soziallabbau ruft am 22. Juni 2018 um 15:00 Uhr zur gemeinsamen Auftaktkundgebung. Treffpunkt: Annsäule in der Maria-Theresien-Straße
Zur Veranstaltung
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Philip Wohlgemuth im Interview
Unser Vorsitzender war Studiogast bei Tirol heute und ist dem ORF Rede und Antwort gestanden (Achtung: Nur noch bis Freitag abrufbar).
Link
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Infos zur neuen Gesetzgebung
Bernhard Achitz, leitender Sekretär des ÖGB, kommentiert die geplante Gesetzesänderung.
Zum Artikel
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Hartinger-Klein bei Ö1
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein wurde von Ö1 zu den neuen Plänen befragt.
Zum Nachhören
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„Schwarzer Tag für ArbeitnehmerInnen“
Philip Wohlgemuth in einer ersten Stellungnahme zum 12-Stunden-Tag.
Mehr lesen
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Arbeitszeit neu bei IM ZENTRUM
Über den von der Regierung eingebrachten Antrag zur Arbeitszeitflexibilisierung diskutieren bei Claudia Reiterer AK-Präsidentin Renate Anderl, Georg Kapsch (Präsident der Industriellenvereinigung), der designierte WKO-Generalsekretär Karlheinz Kopf, Gewerkschafter Josef Muchitsch und Gleichstellungsexpertin Manuela Vollmann. (Achtung: Nur noch bis Ende der Woche abrufbar)
Zum Nachsehen
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Gemäß dem Telekommunikationsgesetz möchten wir Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies kein anonymes Massen-Email ist, sondern eine Aussendung an Personen, die mit dem ÖGB in Kontakt stehen oder diesen Newsletter abonniert haben.
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Telefon: +43 / 512 / 597 77 Fax: +43 / 512 / 59 777 – 660e-Mail: tirol@oegb.atWeb: www.oegb.at/tirol

OEGB_Resolution_23.05.2018 als PDF

AK und ÖGB fragen jetzt: „Wie soll Arbeit?“

„Wie soll Arbeit ?“, fragen AK und ÖGB ganz nach dem Vorbild so mancher Werbe-Slogans. Aus den Antworten soll ein Aktionsplan geschmiedet werden, um die Arbeitswelt zu verbessern.

Norbert Schnedl, Erich Foglar, Rudolf Kaske und Erwin Zangerl (v.l.) (Bild: Fischer)

Die Arbeiterkammer (AK) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) starten gemeinsam die „größte Kontaktoffensive der Arbeitnehmer in den letzten Jahrzehnten“. Münden soll die Befragung in ein Aktionsprogramm, wie AK-Präsident Rudolf Kaske in einer Pressekonferenz am Freitag erklärte.

Sieben Schwerpunkte

Laufen wird die Kampagne unter dem grammatikalisch durchaus bedenklichen Titel „Wie soll Arbeit?“ und sieben Schwerpunkte haben: Arbeitszeit, Lohn- und Sozialdumping, Gleicher Lohn für gleiche Leistung, Wohnen, Digitalisierung, Pensionen und Soziale Sicherheit.

Gefragt wird, ob der 12-Stunden-Tag auch künftig die Ausnahme bleiben und sämtliche Zuschläge erhalten bleiben sollen, ob die gleiche Entlohnung von Frau und Mann in ganz Österreich durchgesetzt werden soll oder ob eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters „abgewehrt“ werden soll. Enthalten ist auch ein Serviceteil, in dem die AK fragt, welche Leistungen der Kammer den Mitgliedern besonders wichtig sind.

Der Fragebogen

Eingeladen sind alle ArbeitnehmerInnen in Österreich – auch wenn sie sich gerade in Karenz befinden, auch wenn sie gerade eine andere Stelle suchen. In den Mitgliederzeitschriften von AK oder ÖGB wird dazu aufgerufen, einen Fragebogen auszufüllen – egal ob auf einer Postkarte oder auf der Webseite www.wie-soll-arbeit.at oder unter #wiesollarbeit auf Twitter.

Dass nicht eruiert wird, ob den Arbeitnehmern die Höhe der AK-Umlage (0,5 Prozent) recht ist, verteidigte Kaske damit, dass man erst jüngst eine repräsentative Umfrage unter 5.000 Personen durchgeführt hatte und keine der befragten Gruppen dabei gemeint habe, dass der Beitrag nicht passe. Diese Frage hat insofern Relevanz, als die Regierung den Kammern vorgegeben hat, hier Einsparungen vorzunehmen. Ansonsten könnte gesetzlich eingegriffen werden.

Erste Ergebnisse im Juni

Die Fragebögen werden von Ifes analysiert. Der Input, der aus anderen Kontakten mit den Beschäftigten stammt, wird ebenfalls berücksichtigt. Erste Ergebnisse sollen bereits im Juni beim ÖGB-Bundeskongress und bei der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer präsentiert werden.

 

Aktionen in Tirol

zur  Umfrage :   Wie soll Arbeit ?

S W Ö – Kollektivvertrag 2018

35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich und Mehrarbeitszuschlag ab der ersten Stunde
Liebe Kollegin,lieber Kollege!
Heute, am 27. November 2017, haben wir gemeinsam mit der Gewerkschaft vida unser Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen der Sozialwirtschaft Österreichs (BAGS) übergeben. Zu Beginn der Forderungsübergabe präsentierte Kollegin Mag.a Alice Niklas die Ergebnisse zur Branchenanalyse. Danach präsentierten wir die ArbeitnehmerInnenforderungen. Zu guter Letzt stellten die Arbeitgeber ihre Forderungen dar. Wie vereinbart fand heute noch keine inhaltliche Diskussion über die Forderungen statt. Die Verhandlungen werden wie geplant fortgesetzt. Die Termine der Kollektivvertragsverhandlungen:
1. Verhandlungsrunde: 7. Dezember
2. Verhandlungsrunde: 11. Jänner
3. Verhandlungsrunde: 25. Jänner

Heute, am 27. November,  beginnen die Kollektivvertragsverhandlungen für mehr als 100.000 Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich mit der Übergabe der Forderungen. Die Gewerkschaften GPA-djp und vida fordern von den Arbeitgebern der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) eine deutliche Erhöhung der Reallöhne und -gehälter und bekräftigen ihre Forderung nach einer Verankerung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich sowie eine Abgeltung des Mehrarbeitszuschlages ab der ersten Stunde.

Arbeitszeitverkürzung hat positiven Effekt auf die Gesundheit

„Erst kürzlich wurde im Rahmen einer gemeinsamen Enquete der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern von ExpertInnen untermauert, dass eine Arbeitszeitverkürzung im Gesundheitsbereich nicht nur ein Wunsch der Beschäftigten ist sondern auch nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit und somit auf Fehlzeiten durch Krankenstände hätte und auch volkswirtschaftlich positiv wirken würde. Auch bei vollem Lohn- und Personalausgleich würden die Kosten nicht einfach 1:1 steigen, sondern es gebe auch sehr viele positive Effekte – etwa auch für die zu Betreuenden. Eine Reduktion der Arbeitszeit darf jedoch nicht zu einer Verdichtung der Arbeitszeit führen. Der Arbeitsdruck ist in diesem Bereich schon jetzt enorm hoch. Daher ist neben einem vollen Lohnausgleich auch ein voller Personalausgleich sehr wichtig. Durch die Verkürzung der Vollzeit könnte Arbeit umverteilt und Teilzeitbeschäftigte, die länger arbeiten wollen, können ihre Arbeitszeit aufstocken“, so der Verhandlungsführer der GPA-djp, Reinhard Bödenauer.

Abgeltung für erweiterete Kompetenzen durch GUKG-Novelle gefordert

„Wir bekräftigen unsere Forderung, dass sich die erweiterten Kompetenzen, die sich durch die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) für die Berufsgruppen PflegeassistentInnen, PflegefachassistentInnen, Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn und für FachsozialbetreuerInnen und für Dipl. SozialbetreuerInnen ergeben, auch in der Bezahlung niederschlagen müssen“, sagt Michaela Guglberger, vida-Fachbereichssekretärin für Soziale Dienste.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 7. Dezember 2017 statt.

Tiroler KV-Forderungen SWÖ 2018                   (als PDF)      Tiroler Forderungen

Arbeitnehmerforderungen für KV 2018 (als PDF)      Forderungen AN 2018

Arbeitgeberforderungen  für SWÖ-KV   (als PDF)       Forderungen AG 2018

          Unterstütze uns  Jetzt Mitlgied werden! 

–  es zahlt sich aus !!  

GPA-djp-Katzian: Modernes Arbeitsrecht rasch umsetzen und weiterentwickeln!

Utl.: Keine Nivellierung nach unten – Mitbestimmung ausbauen!

Wien (OTS) – „Eine Reform des ArbeitnehmerInnen-Begriffs und eine Weiterentwicklung des Arbeitsrechts sind zentrale Herausforderungen, den vielfältigen Veränderungen in der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden“, begrüßt der Vorsitzende der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) Wolfgang Katzian, den heutigen Vorstoß von Sozialminister Alois Stöger und Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner.++++

Die GPA-djp begrüßt jede Initiative zur rechtlichen Gleichstellung von Berufsgruppen, stellt aber klar, dass eine Reform nicht zu einer Nivellierung des Arbeitsrechts nach unten führen dürfe. Insbesondere kann und darf eine Reform nicht zu einer Reduktion von BetriebsrätInnen und BR-Körperschaften im Arbeitsverfassungsgesetz führen, so Katzian.

„Wir brauchen nicht weniger sondern mehr Mitbestimmung für alle in einer sich immer vielfältiger gestaltenden Arbeitswelt. Das Arbeitsrecht wird auch nach einer Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten weiterentwickelt werden müssen. Diese Initiative ist ein wichtiger erster Schritt zur Schaffung eines modernen Arbeitsrechts. Weitere Schritte etwa in Richtung der freien DienstnehmerInnen bzw. der Begrenzung von All-in Verträgen müssen folgen“, so Katzian abschließend.

Alle GPA-djp Presseaussendungen finden Sie unter http://www.gpa-djp.at/presse

Vormerkbare Termine, Programm und Veranstaltungen

 

Exkursion 2018:            5. Juni bis 6. Juni 2018

                          

 

  von 25. – 27. April bietet die integra® wieder eine umfangreiche Hilfsmittelausstellung auf 14.000m² mit etwa 200 Ausstellern aus dem In- und Ausland. Ein breites Spektrum an Bildungsangeboten im Gesundheits- und Sozialwesen sowie ein informatives und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm runden das Messeangebot ab.

nähere Infos.  http://www.integra.at/integra-2018/messeprofil

AT: Pflege Professionell & Pflegeforum Alpbach

„Nur durch eine gute Zusammenarbeit können wir unser Gesundheitswesen stärken und entsprechend begleiten. Nur durch gutes Netzwerken können wir den Herausforderungen der Zukunft gegenübertreten.“ – Markus Golla (Redaktionsleitung Pflege Professionell)

Programm
ab 08:00 Uhr: Registrierung
09:00 – 09:15 Uhr: Begrüßung und Eröffnung
Dr. Christoph Zulehner und DGKP Gerold Stock – Moderation Markus Golla, BScN
09.15-10.15 Uhr: „Wie manage ich mein Talent?“- Univ.Prof. Mag. Dr. Hengstschläger
10.15-10.45 Uhr: Pause
ab 10:45 Uhr Ringveranstaltung
jeweils ein Impulsvortrag mit anschließender Diskussion und Austauschmöglichkeit mit den ReferentInnen) zu folgenden Themen:
  • Ko-Kompetenz – Zusammenarbeit in Zeiten der Spezialisierung“ – Dr. Christoph Zulehner
  • Zunehmende Spezialisierung – Herausforderung oder Chance für die Krankenhausorganisation – Welche Auswirkungen ergeben sich und welche Maßnahmen setzt das Uniklinikum Salzburg – ein Praxisbericht“ – Dipl. Ing. Dr. Klaus Offner
  • „(Wie) Sollen Spezialisierungen geregelt werden?“ – Mag. Regina Aistleithner 
15.00-16.00 Uhr: Abschlussvortrag „Soko Pflege“ – Prof. Erwin Böhm
16:00 – 16:30 Uhr Abschluss im Plenum 

Datum:  Freitag, 13. April 2018
Ort: Congress Centrum Alpbach/Tirol (www.congressalpbach.com)
Tagungsgebühr
€ 90,- inkl. Tagesverpflegung (bei Anmeldung bis 15. Januar 2018)
€ 100,- inkl. Tagesverpflegung (bei Anmeldung bis 31. März 2018)
€ 115,- inkl. Tagesverpflegung (bei Anmeldung ab 1. April 2018)
€ 50,-  für SchülerInnen, StudentInnen und SeniorInnen (bitte bei Anmeldung angeben)
€ 555,-  für Alleskönner
Anmeldung/Zimmerreservierung(bitte schriftlich)
Congress Centrum Alpbach/Tirol
Angelika Lederer
A-6236 Alpbach
Tel.: 05336/600-101
Fax: 05336/600-200
mailto:angelika.lederer@alpbach.at
 Bankverbindung
Raiffeisenbank Alpbach
IBAN: AT06 3620 3000 0002 7169
BIC: RZTIAT22203
Bei Überweisung bitte folgende Daten angeben:
Pflege-Forum, 13. April 2018
TeilnehmerInnenname(n) und Institution
Nachdem die Einzahlung eingelangt ist, wird die Rechnung elektronisch an die angegebene E-Mail Adresse versendet.
Stornobedingungen
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen.
Bis 10 Tage vor Tagungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Nach dieser Frist wird die Tagungsgebühr einbehalten.

Veranstaltungen und Events Fa. Lindner (Newsletter)

 

 

35-Stunden-Woche in Sozialwirtschaft

Letztes Update am TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

Verhandlungen über 35-Stunden-Woche in Sozialwirtschaft starten

Für die rund 100.000 Beschäftigten der Sozialwirtschaft soll künftig die 35-Stunden-Woche gelten

Symbolfoto

© APASymbolfoto

 Wien – Für die rund 100.000 Beschäftigten des privaten Sozial- und Gesundheitsbereichs starten heute die Verhandlungen über eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden. Das teilten die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) und die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida mit.

Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich im Rahmen der letzten Kollektivvertragsverhandlungen darauf geeinigt, die 35-Stunden-Woche als Ziel im Kollektivvertrag zu verankern.

Für den stellvertretenden GPA-djp-Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher würde eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich für alle Beschäftigten einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung und zur Verbesserung der Arbeitssituation leisten. „Arbeitszeitverkürzung im Gesundheits- und Sozialbereich ist auch ein Beitrag zur dringend notwendigen Burnout-Prävention.“ Der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner verwies auf ein permanentes Ansteigen der Teilzeitarbeit. Es sei dringend an der Zeit, die Normalarbeitszeit in der Branche zu verkürzen und der Realität anzupassen.

„Aus volkswirtschaftlicher Sicht spricht alles für eine Verkürzung der Arbeitszeit im Sozial- und Gesundheitsbereich. Das daraus entstehende Beschäftigungspotenzial ist ein wichtiger Hebel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit“, betonten die beiden Gewerkschafter. Außerdem würden bessere Arbeitsbedingungen auch die Qualität von Pflege und Betreuung heben. Für Herbst 2017 ist eine Enquete zu diesem Thema mit Beteiligung von Betroffenen und Experten geplant.

Für Arbeitgeber nicht umsetzbar

Die von der Gewerkschaft geforderte 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich für die rund 100.000 Beschäftigten des privaten Sozial- und Gesundheitsbereichs ist für die Arbeitgeberseite derzeit nicht umsetzbar. Der Geschäftsführer der „Sozialwirtschaft Österreich“, Walter Marschitz, erteilte als Arbeitgeber-Verhandlungsführer der Forderung zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine klare Absage.

Dafür gebe es derzeit weder eine Mehrheit auf Arbeitgeberseite noch sei dies bereits als Ziel vereinbart worden, wie das die Gewerkschaft behauptet habe. Außerdem habe der Gesundheits- und Sozialbereich eher mit einem Arbeitskräftemangel zu kämpfen, der sich durch eine Arbeitszeitverkürzung noch verschärfen würde – „mit negativen Folgen für die Versorgung von Hilfsbedürftigen“, meinte Marschitz in einer Aussendung.

Das Thema einer Arbeitszeitverkürzung sei nur ein Teilaspekt einer geplanten gründlichen Befassung mit verschiedenen Aspekten des Arbeitszeitthemas. Bei den heute startenden Gesprächen geht es laut Marschitz neben dem Thema Arbeitszeitverkürzung vor allem um eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, um eine Verlängerung von Durchrechnungszeiträumen, Arbeitsbelastung und gesundheitliche Aspekte.

Die Sozialwirtschaft Österreich ist der Verband der Sozial- und Gesundheitsunternehmen. Sie wurde im Februar 1997 als BAGS (Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe) gegründet. (APA, TT.com)

 selbes Thema in  der  Presse (als PDF)   Erster Anlauf für 35-Stunden-Woche « DiePresse

Herzlich willkommen auf der Betriebsratsseite des Verein WIR

Euer Betriebsrat im Internet

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit unserer Homepage bieten wir euch die Möglichkeit, jederzeit und von jedem Ort aus die gerade benötigten Informationen abzurufen oder mit uns in Kontakt zu treten.Wir hoffen, mit unserer Hompage eine interessante und hilfreiche Service- und Informationsplattform für euch geschaffen zu haben und freuen uns über eure Anregungen, Wünsche aber auch konstruktive Kritik.

Viel Freude beim Surfen.

ÖGB – Beschluss der Resolution gegen den 12 STd. Tag !!!!!

     Nein zum 12-Stunden-Tag Logo         Absam:  über  600 Betriebsräte/innen und Personalvertretungen stimmen sich auf Kampfmassnahmen ein  !!!

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl, Landesrätin Beate Palfrader (ÖAAB), Barbara Teiber (GPA-djp) und Philip Wohlgemuth (ÖGB Tirol).Foto: Müllner

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl, Landesrätin Beate Palfrader (ÖAAB), Barbara Teiber (GPA-djp) und Philip Wohlgemuth (ÖGB Tirol)

Der ÖGB Tirol und die sieben Teil-Gewerkschaften machen gegen die von der türkis-blauen Regierung geplante Einführung des 12-Stunden-Tages und die 60-Stunden-Woche mobil. So wurde gestern kurzfristig eine Betriebsrätekonferenz im Veranstaltungszentrum KiWi in Absam einberufen, um die ÖGB-Mitglieder auf Kampfmaßnahmen einzustimmen.

Vor über 600 Teilnehmern betonte Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth: „Wir haben diese Regierung von Anfang an gewarnt. Aber nun ist die rote Linie überschritten.“ Das geplante Gesetz sei ein Kniefall vor der Industrie und der Wirtschaft und der Dank an diese für die Unterstützung im Wahlkampf. Auch Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl erteilte dem Vorhaben der Regierung eine heftige Absage und erklärte: „Wir Schwarzen werden kämpfen, damit sich dieser türkise Virus nicht weiter ausbreiten kann.“ Die Arbeiterkammer stehe österreichweit voll hinter dem ÖGB. Landesrätin und ÖAAB-Tirol-Vorsitzende Beate Palfrader (ÖVP) erklärte, sie sei eine Christlich-Soziale, aber das Christlich-Soziale finde sie in diesem Gesetzesentwurf nicht. „Wir als Tiroler ÖAAB werden morgen die Bundes-ÖAAB auffordern, dass es für dieses Vorhaben eine Begutachtung gibt und die Freiwilligkeit in dem Gesetz verankert wird“, betonte Palfrader.

Hotline zum 12-Stunden-Tag

Kritisiert wurde von allen Rednern vor allem der Eingriff in die Lebensgestaltung der Beschäftigten durch die Ausweitung der Arbeitszeit. Ein 12-Stunden-Tag bringe Probleme für Familien und sei ein unverschämter Griff in die Geldbörsen der Arbeitnehmer. „Die Freiwilligkeit, die von der Regierung immer betont wird, ist in der Realität nicht umsetzbar, zu groß ist die Angst vor dem Jobverlust. Wir werden uns das aber nicht gefallen lassen“, so Wohlgemuth. Das meinte auch Roland Weirather, Betriebsratsvorsitzender von Plansee-Ceratizit in Reutte, im TT-Interview: „In unserer Firma hat zum Beispiel fast jeder in seinem Arbeitsvertrag die Verpflichtung zu Überstunden unterschreiben müssen.“ Und Christoph Scheiber, Betriebsratsausschussvorsitzender bei Plansee, betonte: „Und das mit der Wahl, ob ich mir als Arbeitnehmer die Überstunden auszahlen lasse oder Zeitausgleich nehme, haben wir in Wahrheit nicht.“

Am Schluss wurde von den 600 Betriebsräten eine Resolution angenommen, in der es heißt, man werde sich mit allen legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Tage-Woche zur Wehr setzen. Zudem sind für die nächsten Wochen in ganz Tirol Betriebsversammlungen in Vorbereitung. Von Streik wollten die Gewerkschafter nicht sprechen – noch nicht.

 

Video:

Günter der Pflasterer  (sehenswert  !!!)            Günter der Pflasterer

 Für Freizeit, Geld und Gesundheit

Geschafft !! SWÖ-KV-Abschluss (!?) +2,5% für alle Beschäftigten ab 1. Februar 2018

Mail ergeht an alle BRs im WB 17, an den BA WB 19 und an die betreuenden RegionalsekretärInnen und einen internen Verteiler

Liebe Kollegin,

lieber Kollege,

die vielen Aktionen, Betriebsversammlungen, Unterschriften(listen), Solidaritätsbekundungen und Streiks haben dazu geführt, dass wir heute in den Nachtstunden einen Kollektivvertragsabschluss für die rund 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft erreichen konnten. In der sechsten Verhandlungsrunde haben sich die GPA-djp und die Gewerkschaft vida mit den Arbeitgebern auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,5 %, jedoch mindestens 48 Eurogeeinigt.

​Die Erhöhung von 2,5 % und ein Mindestbetrag von Euro 48.- werden  mit 1.Februar 2018  angehoben,

dies gilt für:

  • die Kollektivvertragslöhne und -gehälter
  • die Ist-Löhne und Ist-Gehälter
  • die ALT-Gehaltssysteme jedoch maximal 75 Euro
  • alle Zulagen und Zuschläge
  • für TransitmitarbeiterInnen

Diese ergibt eine Erhöhung in den unteren Gehaltsgruppen von über 3 %, durchschnittlich konnte eine Gehaltserhöhung von 2,55 % erreicht werden.

​​Verbesserungen für Lehrlinge

Für Lehrlinge konnten wir zusätzlich zur Erhöhung von 2,5 % eine Erhöhung von 100,- Euro in jedem Lehrjahr erreichen.

Früher mehr Urlaub

Alle Beschäftigten die bereits 5 Jahre im Betrieb sind, erhalten einen zusätzlichen Arbeitstag als Urlaubstag.

Verbesserungen für Pflegeberufe

Besonders freut es uns, dass wir für die Pflegeberufe Verbesserungen erreichen konnten.

Die PflegeassistentInnen erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 20,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 10,- Euro monatlich.

Die PflegefachassistentInnen werden in die Verwendungsgruppe 6 eingestuft und erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 30,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 30,- Euro monatlich.

Die Diplomierten KrankenpflegerInnen erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 50,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 50,- Euro monatlich.

Verbesserungen für Teilzeitkräfte 

​Die zuschlagsfreie Mehrarbeit für Teilzeitkräfte wurde massiv reduziert. Jetzt gilt eine einheitliche Grenze von 16 Stunden pro Durchrechnungszeitraum, die ohne Zuschläge ausbezahlt werden darf. So wird der Mehrarbeitszuschlag früher fällig, somit wurde eine langjährige Forderung der Gewerkschaft zwar nicht ganz erfüllt, aber wir haben einen ersten Schritt getan, um die „Pufferstunden“ zu minimieren. Die neue Grenze gilt ab dem nächsten Durchrechnungszeitraum, der nach dem 1. Juli 2018 beginnt.

​​Weitere Verbesserungen im Rahmenrecht

Ausweitung der Dienstverhinderung um einen weiteren Tag, wenn die Hochzeit oder das Begräbnis von nahen Angehörigen mehr als 300 km entfernt ist (gilt ab 1.4.2018)

Ausweitung des Verfalles von Ansprüchen von 6 auf 9 Monate.

Klarstellung, dass Sonderzahlungen auch bei halber Entgeltfortzahlung gebühren.

 

Lohn / Gehaltstabelle für das Pflegepersonal :    (ab 1.Oktober 2018)

Lohn-/Gehaltstabelle Pflegekräfte
Gültig ab 1.10.2018
in Euro        
     
Stufen Jahre PA PFA DGKP
1 1– 2 1.981,30 2.135,80 2.308,30
2 3– 4 2.021,20 2.177,20 2.354,80
3 5– 6 2.079,40 2.240,60 2.423,30
4 7– 8 2.147,70 2.324,40 2.512,40
5 9–10 2.196,90 2.387,70 2.579,70
6 11–12 2.235,50 2.449,50 2.649,20
7 13–14 2.274,50 2.514,30 2.716,40
8 15–16 2.314,40 2.577,70 2.783,60
9 17–18 2.354,50 2.617,40 2.850,80
10 19–20 2.394,50 2.660,20 2.917,80
11 21–22 2.431,90 2.703,00 2.963,20
12 23–24 2.470,70 2.745,40 3.008,20
13 25–26 2.510,80 2.788,10 3.053,60
14 27–28 2.549,70 2.828,10 3.098,80
15 29–30 2.588,40 2.870,80 3.144,00
16 31–32 2.628,30 2.913,30 3.187,80
17 33–34 2.668,50 2.956,00 3.233,20
18 35–36 2.706,90 2.997,60 3.279,50

Arbeitgeber-Forderungen

Forderungen die die Arbeitgeber eingebracht haben, und die wir vereinbart haben:

Die Möglichkeit per Betriebsvereinbarung die Ruhezeit auf 8 Stunden nach einem 12 Stunden-Dienst mit Arbeitsbereitschaft zu kürzen.

Die Möglichkeit per Betriebsvereinbarung die Vorbereitungswoche auch auf einzelne Tage aufzuteilen

Die Möglichkeiten per Betriebsvereinbarung Sonderzahlungen auch vierteljährlich auszuzahlen.

Sonstiges

Klarstellung über die Einstufung von AlltagsbegleiterInnen / AlltagsbetreuerInnen

Klarstellung zur Vollen Erziehung mit verbesserter Bezahlung für Ferienaktionen

Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Februar 2018 in Kraft.

Weitere Aktionen, die für den 27. und 28. Februar geplant waren, finden nicht statt.

35 Stunden  Arbeitszeit konnten  heuer im Zuge der Verhandlungen noch nicht erreicht werden – 

wir bleiben dran    !!!!   (siehe Blogbeitrag über 30Stunden)

Gemeinsam stärker werden

Heuer haben wir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam auftreten. Wie in anderen Branchen auch gilt: je mehr Mitglieder wir sind, desto besser ist die Absicherung unserer Rechte, regelmäßige Gehaltserhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen. Wir ersuchen dich daher, die KollegInnen im Betrieb von den Verbesserungen für Sie zu informieren und sie als Mitglied für unsere Gewerkschaft zu gewinnen.

Denn nur gemeinsam sind wir stark!   WIR ZÄHLEN AUF DICH, DENN    MIT DIR – MEHR WIR!!!

Gehaltstabellen und Zulagen des SWÖ-KV 2018  können hier auf unserer BR-Blogseite

so bald als möglich eingesehen werden !

Wir danken für die tolle Unterstützung und schicken liebe Grüße

         Reinhard Bödenauer                    Eva Scherz
stv. Bundesgeschäftsführer          Wirtschaftsbereichssekretärin

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Geschäftsbereich Interessenvertretung

Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien

Telefon:        +43 (0)50 301 – 21246

Fax:              +43 (0)50 301 – 71246

E-Mail:          helga.gergelyfi@gpa-djp.at

DVR 0046655, ZVR 576439352

Bericht eines Kollegen über die Exkursion nach Gallneukirchen

Betriebsratausflug 05.06-06.06 2018

Bildergebnis für diakoniewerk gallneukirchen

Oberösterreich ins Mühlviertel dahin führte unser Weg, das Wetter war gut aber der Weg war weit ebenfalls für mich. Nun das Ziel war das Diakoniewerk Gallneukirchen es liegt etwas hinter Linz. Es war sehr interessant, die Vorträge haben uns einige neue Ansätze gezeigt, sicher ist nicht alles umsetzbar. Die Diakonie ist ja auch größer und Oberösterreich hat auch andere Ansätze.

Bildergebnis für diakoniewerk gallneukirchen

Im Haus Bethanien haben wir uns die Kunstwerkstatt angesehen sie war zwar nicht voll besetzt aber die Werke die zu sehen waren hatten etwas. Davor hatten wir noch drei Vorträge die uns einen Einblick über die Arbeit im Haus Bethanien gegeben haben. Im Anschluss haben wir unser Mittagessen im Kovalsky eingenommen was auch in dem Haus ist, es ist ein öffentliches Lokal was ich jedenfalls annehme da davor eine Werbetafel war. Auch hier haben Menschen mit Beeinträchtigung gearbeitet und sie sind so auch mit den puren Leben in Kontakt gekommen. Im Anschluss haben wir noch eine kleine Rundreise zu Außenstellen der Diakonie gemacht. Als erstes haben wir einen Streichelzoo besucht, es waren zwar nicht so viele Tier da, weil ein Großteil auf einer Weide waren. Nun aber auch ohne Tiere gab es noch genügend Arbeit den die Ställe und die Gehege müssen ja auch immer gereinigt werden. Und das bei jeden Wetter ein Betreuer aus dem Streichelzoo hat es uns auch erklärt, auch das vieles von Mitarbeitern mit Beeinträchtigung gemacht wird und einige schon länger da sind und sie ihre Arbeit ganz allein und sehr gut machen. Obwohl es nicht immer leicht ist jetzt bei diesen Temperaturen kann man ja im Freien arbeiten aber im Winter bei minus 10-15 Grad sieht es anders aus aber es läuft dann auch. In der Nähe soll es auch noch einen Gemüsegarten geben und es wird eine eigene Limonade hergestellt die es auch im Kovalsky gibt, ich habe sie nicht probiert sie soll aber gut sein. Nach diesem Besuch ging die Reise weiter. Ich dachte schon wow – hier wird ja einiges auf die Beine gestellt aber da kannte ich das nächste Ziel unserer Reise noch nicht. Angekommen gab es ein doppeltes wow den im Moment sind sie dabei einen Bauernhof neu aufzubauen. Am 1. Oktober soll die Eröffnung sein. Nun ich wünsche ihnen viel Glück dabei den Tiere und Landwirtschaft brauchen viel Erfahrung und Menschen mit Beeinträchtigung dazu zu bringen die Arbeit gern und mit Freude zu machen. Na ja durch den Streichelzoo haben sie ja Erfahrung. Gut finde ich auch das eine Gruppe Pensionisten mit auf dem Hof wohnen werden. So bieten sie in ihren Leben noch Abwechslung und sie können schauen oder wen sie wollen auch mit helfen wen sie dazu in der Lage sind. Es war zwar noch eine Baustelle aber der Leiter vom Bauernhof hat es doch positiv herüber gebracht. Im Anschluss daran sind wir zu unseren Hotel gefahren. Hotel Waldheimat in Gallneukirchen ein ziemlich großes Haus was auch vom Diakoniewerk betrieben wird. In einer ruhigen Lage und mit anständigen Zimmern. Gegen 17:00 Uhr ging es den zum Abendessen was aber ohne mich stattfand da die Fahrt und die ganzen Besuche den Schwindel in meinen Kopf an den Anschlag gebracht haben und so war für mich der Tag zu Ende. Wie das Essen und der Rest war kann ich also nicht sagen. Zum Glück stört mich der Schwindel beim Schlafen nicht und so hatte ich eine erholsame Nacht. Das ich kein Abendessen hatte war auch nicht so schlimm da ich ja letztens einen Lehrgang von den Vitalwerkern hatte und dort erfahren habe das man zwischen 12 bis 16 Stunden auf das Essen versichten kann ohne Probleme zu bekommen. Und auf der anderen Seite im Hotel gab es schon ab 06:00 Uhr Frühstück und das war sehr gut so war alles wieder in Ordnung. Da ich sonst auch immer früh aufstehe da ich am Morgen immer Gleichgewichtsübungen machen muss war es kein Problem. Kurz vor 09:00 Uhr haben wir das Hotel verlassen um noch eine Stelle der Diakonie zu Besuchen einen Laden wo Secondhandsachen verkauft werden es war auch seht interessant und es wurde auch einiges gekauft. Danach sind wir nach Linz gefahren wo uns auch noch eine Überraschung erwartete, wir sind zu einen Höhenrausch gekommen, klingt schlimm war aber nett. Im OÖ Kuturquartier ist der Höhenrausch es ist ein Weg durch das Haus wo verschiedene Objekte gezeigt werden die mit Wasser und ähnlichen zu tun haben.

Bildergebnis für höhenrausch

Der Weg führt bis auf das Dach und dort ist ein Weg über die verschiedenen Gebäude gebaut auch dort sind Kunstinstallationen ausgestellt aber was auch sehr gut ist , ist der Blick über Linz. Und ein Blick von oben zeigt doch mehr. Auf dem Hinweg sind wir am Dom vorbeigelaufen ein grauer Klotz der nicht dazu einlädt nach oben zu schauen. Dann aber vom Dach aus und aus einiger Entfernung konnte man die Schönheit des Domes erst sehen. Es ist wie bei uns im Inntal von unten sieht man zwar auch viel aber einen Überblick be

Höhepunkt Höhenrausch.2 in Linz

kommt man nur von oben. Dieser Weg hat knapp 2 Stunden gedauert und es war Zeit zum Mittagessen zu gehen da wir bestellt hatten es war ein Stück zurück aber wir waren pünktlich da. Nach den Essen haben wir uns auf den Weg zurück nach Tirol gemacht. Gegen 19:00 Uhr war ich wieder zu Hause. Der Ausflug war anstrengend aber auch sehr interessant und hat neue Blickwinkel gezeigt.

 

H.G.

Transparenz & Datenschutz

 

Viel Aufregung rund um die neue Datenschutz-Grundverordnung – kurz DSGVO

 

Bildergebnis für datenschutz

Mit 25. Mai 2018 gilt die neue Verordnung. Was auf der einen Seite ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz ist, ist auf der anderen Seite – in der Praxis – ein enormer Aufwand im Detail.

Ein Überblick von Theorie und Praxis.Der Begriff Datenschutz ist nicht neu. Tatsächlich existiert der Begriff bereits seit mehr als 50 Jahren. In Österreich galt bislang das Datenschutzgesetz 2000 – kurz DSG 2000. Auch wenn das DSG 2000 sehr fortschrittlich und ziemlich breit gedacht war, hat sich im Laufe der Zeit – vor allem durch die Digitalisierung – vieles verändert. Allen voran die Verarbeitungsmöglichkeiten und die unfassbar einfache Weitergabe von Daten.

Was ist eigentlich mit Daten gemeint?

Mit Daten – im Sinne der DSGVO – sind alle personenbezogenen Daten gemeint. Wenngleich diese Daten nicht alle als gleichwertig betrachtet werden. Auch nicht von der DSGVO. Hochsensibel sind zum Beispiel Daten wie sexuelle Orientierung, Gewerkschaftszugehörigkeit und Gesundheitsdaten.

Weniger sensibel sind allgemeine Daten wie Name, Adresse und Telefonnummern. Trotzdem erfasst die DSGVO diese Daten als personenbezogene Daten – also eindeutig einer Person zuordenbar – und verpflichtet zu einem Umgang entsprechend der Verordnung.

Je nach Datenkategorien sind Unternehmen und Organisationen nun verpflichtet, transparent darzustellen, welche Daten sie zu welchem Zweck, mit welcher rechtlichen Grundlage, wie lange speichert und verarbeitet und wer verantwortlich für die Löschung ist. Gibt es keinen sachlichen Grund, beziehungsweise keine rechtliche Grundlage, so sind personenbezogene Daten zu löschen.
Ein wesentlicher Punkt der DSGVO ist die Vermeidung von großen Datenmengen. In Zeiten von beinahe unendlich verfügbarem – digitalen – Speicherplatz, ein grundvernünftiger Zugang.

Soweit die Theorie.

Die DSGVO sichert uns – zumindest rechtlich – das Recht auf den Schutz unserer personenbezogenen Daten. Die Praxis dabei ist vielschichtig. Angestellte können nun mehr darauf vertrauen, dass ein Unternehmen nur die Daten hat, die absolut notwendig sind für die Führung des Unternehmens. Zum Beispiel für eine ordentliche Gehaltsabrechnung. Ansonsten drohen horrende Strafen. Auch als Privatperson und in der Freizeit ist ein besserer Schutz gegenüber unnötiger Datensammelwut von Unternehmen – zum Beispiel als Kunde/Kundin – vorgesehen. Durchwegs positiv.

Doch Datenschutz wird durch die DSGVO ein neues Denken in der gesamten Gesellschaft brauchen. In unserer täglichen Arbeit wird sich daher auch einiges ändern müssen. Dokumente oder Papierstücke mit Namen und Kontaktdaten dürfen nicht mehr offen auf den Schreibtischen liegen, Daten nicht mehr einfach weiter geleitet werden. Daten von Personen, die nicht mehr benötigt werden, müssen gelöscht werden. Auf Verdacht darf nicht mehr gespeichert werden. Ein Datenverarbeitungsregister zeichnet diesen Prozess für das gesamte Unternehmen.

„Wir fühlen uns überfordert!“ hört man aus allen Richtungen.

Ein neues Gesetz, vor allem ein so umfassendes, beschäftigt und verunsichert naturgemäß. Wichtig in diesem Zusammenhang dabei ist, dass selbst Spezialisten noch in einer Lernphase sind. Genauso wie auch wir als Unternehmen.

Als einzelne MitarbeiterIn können wir nur den Vorgaben des Unternehmens Folge leisten und dementsprechend die DSGVO umsetzen. Ängste, dass man überhaupt keine personenbezogenen Daten mehr verwenden darf in der täglichen Arbeit, sind unbegründet. Ganz klar ist hier die DSGVO im Artikel 9 Abs 3. Da unsere Arbeit auf einem nationalen Recht fußt und wir zu unterschiedlichster Dokumentation verpflichtet sind, dürfen und müssen wir dementsprechend auch personenbezogene Daten dokumentieren. Dass wir mit diesen Daten sensibel umgehen, war bisher nicht anders – Stichwort Berufsgeheimnis bzw. Geheimhaltungspflicht.
Möglicherweise wird es im Laufe der Zeit von Seiten der Lebenshilfe Anpassungen im Prozess Datenverarbeitung/Datenschutz geben – diese Anpassungen entstehen durch konkrete Fragestellungen und Schwierigkeiten aus der Praxis. Daher sind alle Kolleginnen und Kollegen angehalten, Probleme und Fragen bei uns im Betriebsrat oder bei den Koordinatorinnen rück zu melden.
Datenschutz, ein Thema, dass uns noch länger beschäftigen wird, das uns aber nicht überfordern oder verunsichern sollte. Auch wenn wir einige Verhaltensmuster und Gewohnheiten anpassen müssen.

Ein wichtiger Schritt und ein enormer Aufwand.

Die DSGVO und die Betriebsratsarbeit

Um auch weiterhin den vollen Umfang unserer Serviceleistungen und Wohlfahrtseinrichtungen anzubieten, haben wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WIR-gGmbh eine Einwilligungserklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für einen bestimmten Zweck  übermittelt. Wir ersuchen diesen Brief genau zu lesen und diesen dann ausgefüllt zu retournieren.
Warum? – Weil wir für gewisse Serviceleistungen Daten verarbeiten.
Unter Verarbeitung fallen zum Beispiel die Organisation von Betriebsausflügen (Name, Datum, Telefonnummer, Selbstbehalt), Weihnachtsfeiern, Babygeld, Jubiläumsgelder oder Informationsplattformen wie unsere Betriebsratszeitung bzw. BR-Blogseite   http://betriebsrat-wir.at im Menü Service unter Mitarbeiterbereich downloadbar

Wird hier keine Zustimmung erteilt, fehlt die gesetzliche Grundlage, um weiterhin alle Serviceleistungen des Betriebsrates in Anspruch zu nehmen.
Da uns Information und Service ein großes Anliegen ist, freuen wir uns sehr über eine hohen Rücklauf der Einwilligungserklärung.

Formular der Einwilligungserklärung downloadbar unter:  http://betriebsrat-wir.at/seite-fuer-mitarbeiter/  im Menü Service unter Mitarbeiterbereich

Videos zum Thema Datenschutz: 

Teil  1 von 5         Passwörter – einfach erklärt

Teil  2 von 5       sicher Surfen – einfach erklärt

Teil  3 von 5       anonym im Internet surfen – einfach erklärt

Teil  4 von 5       Daten verschlüsseln – einfach erklärt

Teil  5 von 5       sicher kommunizieren – einfach erklärt