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100.000 Betriebsräte und Personalvertreter in Wien bei Demo am 30. juni 2018

Mehr als 100.000 bei Demo

Tiroler Betreibsräte  mit Sonderzug nach  Wien mit dabei

      

 

ÖGB-Präsident fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betonte in seiner Rede, dass der heutige Tag erst der Anfang der Proteste sei und definitiv nicht das Ende: „Wir werden Widerstand leisten mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Nächste Woche werden wir unsere Position in vielen Versammlungen in den Betrieben erklären und die Beschäftigten informieren“, so Katzian. „Wir werden alles dafür tun, dass die Umsetzung dieses Gesetzes verhindert wird!“

ÖGB-Präsident Katzian fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Das geplante Gesetz sei ein Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, bekräftigte der ÖGB-Präsident unter tosendem Applaus und appellierte an die Bundesregierung: „Nehmen Sie bitte Ihr eigenes Programm ernst, in dem so viel von Demokratie und Bürgerbeteiligung die Rede ist. Wenn Sie wissen wollen, ob die Leute 12 Stunden am Tag oder 60 Stunden in der Woche arbeiten wollen, oder wenn Sie wissen wollen, ob die Leute den Schmäh glauben, dass man in der Privatwirtschaft öfter Überstunden ablehnen kann, ohne seine Arbeit zu verlieren, dann fragen Sie doch die Leute. Machen Sie eine Volksabstimmung und respektieren Sie das Ergebnis!“

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und im Freien

Arbeitszeitverlängerung senkt Chancen auf Vollzeit für Frauen

ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Korinna Schumann macht darauf aufmerksam, dass besonders Frauen und Alleinerziehende vom 12-Stunden-Tag betroffen seien: „Frauen tragen den Hauptteil der Betreuungspflichten in Österreich. Schon jetzt arbeitet jede zweite Frau in unserem Land Teilzeit – und das oft nicht freiwillig. Durch eine Arbeitszeitverlängerung sinken ihre Chancen noch mehr, auf Vollzeit umzusteigen und damit auch auf ein besseres Einkommen.“
Besonders für AlleinerzieherInnen, die häufig am Existenzminimum leben, sei das eine Katastrophe. Frauen würden noch mehr in Teilzeitarbeit und aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden, kritisierte Schumann und forderte faire Arbeitsmarktchancen für alle.

Bilder von DEmo

Video von Demo 30. Juni 2018
Beginn        Trieber          Video 4          Am Heldenpplatz    

Video 5
Wir wollen eine Sozialpartnereinigung beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung 

Auch ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl zeigte sich entschlossen. Er forderte den Ausbau der Sozialpartnerschaft und pocht darauf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Gerade das Thema Arbeitszeitflexibilisierung muss für beide Seiten Vorteile bringen. Um diesen Anspruch umsetzen zu können, erfordert Arbeitszeitflexibilisierung mehr Rechte von Betriebsrätinnen und Betriebsräten, und nicht weniger. Nur so können die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt werden“, bekräftigte Schnedl seine Forderung nach mehr Mitbestimmung in den Betrieben. Der ÖGB-Vizepräsident glaubt an die Durchschlagskraft der Gewerkschaft: „Die kommende Dekade ist die Dekade der Gewerkschaften.“

Bilder Demo Wien:

Teiber: Eindrucksvolle Allianz gegen 12-Stunden-Tag

Allein im Bereich der GPA-djp hunderte Betriebsversammlungen innerhalb von zehn Tagen

„Ein machtvolles Bündnis gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz wird immer sichtbarer. Spätestens nach der scharfen Kritik der katholischen Kirche gegen diesen Gesetzesentwurf ist klar, dass die Regierungsparteien in dieser Frage die Interessen einer kleinen Minderheit von Unternehmern vertreten“, so die geschäftsführende Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Barbara Teiber.

 

Gestern hat das Parlament mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche beschlossen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Regierung wird das Gesetz überfallsartig bereits am 1. September 2018 in Kraft treten. Hier die wichtigsten Punkte:

• Arbeitszeit 
Der Arbeitgeber kann jederzeit 12 Stunden täglich und 60 Stünden wöchentlich anordnen. Auch bei Gleitzeit werden 5 x 12 Stunden tägliche Arbeitszeit ermöglicht. Betriebsräte werden um ihr Zustimmungsrecht zu Überstunden bis zum 12 Stunden-Tag/zur 60 Stunden-Woche gebracht und damit um die Möglichkeit, eine bessere Abgeltung, geblockten Zeitausgleich und Ähnliches für die ArbeitnehmerInnen zu verhandeln. Das ist eine Ausschaltung der gewählten Interessenvertretung der Beschäftigten.

• „Freiwilligkeit“ 
Die Regierungsparteien behaupten, sie hätten mit einem Abänderungsantrag eine sogenannte „Freiwilligkeitsgarantie“ verankert. Überstunden ab der 10. Stunde täglich und der 50. Stunde wöchentlich können nun ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. In der Praxis ändert das aber nichts. „Freiwilligkeit“ ist in der Arbeitswelt fiktiv. Beschäftigte kommen schnell unter Druck, wenn sie gegenüber Vorgesetzten und KollegInnen auf ihr Ablehnungsrecht pochen, riskieren ihre Beliebtheit, die nächste Beförderung oder gar den Job.

• 4-Tage-Woche
Einen Anspruch auf die 4-Tage-Woche sucht man vergeblich. Beschäftigte können Zeitausgleich nicht selbstbestimmt und zusammenhängend in Form von ganzen Tagen nehmen.

• Sonn- und Feiertagsarbeit 
Nach derzeitiger Gesetzeslage gibt es definierte Ausnahmen von der Sonn- und Feiertagsruhe (etwa Gastronomie, Verkehr, Gesundheitsbetriebe, Medien, wenn die Produktion nicht unterbrochen werden kann usw). Künftig gilt: Für vier Sonn- oder Feiertage im Jahr kann der Arbeitgeber auch ohne solche Notwendigkeit Ausnahmen von der Wochenend- oder Feiertagsruhe vereinbaren, mit dem Betriebsrat oder, falls nicht vorhanden, mit jedem einzelnen Arbeitnehmer.

• Beschäftigte ohne gesetzlichen Schutz 
Der Kreis von Menschen, die überhaupt keinen gesetzlichen Schutz bei der Arbeitszeit genießen – also nicht einmal die 12-stündige Begrenzung der Tagesarbeitszeit, Ansprüche auf Nachtruhe, freie Wochenenden und Feiertage – wird beträchtlich ausgedehnt. Das waren bisher nur „leitende Angestellte“. In Zukunft sollen auch ArbeitnehmerInnen mit „maßgeblicher selbstständiger Entscheidungsbefugnis“ darunter fallen, deren Arbeitszeit „nicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird“. Wen das genau trifft ist unklar! Sofern es der Kollektivvertrag nicht regelt, besteht nicht einmal ein Anspruch auf Überstundenzuschläge! Betreffen kann das z.B. Filial- und Abteilungsleiterinnen, AußendienstmitarbeiterInnen, IT-SpezialistInnen, TechnikerInnen, MitarbeiterInnen in Kreativbranchen, JournalistInnen.

Wie geht es weiter?

Die Gewerkschaftsbewegung wird diesen Angriff auf Gesundheit, Einkommen und Freizeit der Beschäftigten nicht unbeantwortet lassen. Die Demo letzten Samstag mit über 100.000 TeilnehmerInnen und hunderte Betriebsversammlungen waren erst der Anfang. Die überfallsartige Beschlussfassung und das vorgezogene Inkrafttreten auf 1. September 2018 soll die Diskussion über dieses unsoziale Gesetz abkürzen. Der Plan der Regierung ist, Widerstand zu erschweren und zeitlich zu begrenzen. Der ÖGB und die Gewerkschaften werden in den nächsten Tagen eine deutliche Antwort vorbereiten und die weitere Vorgangsweise festlegen. Wir werden auf allen Ebenen für faire Arbeitszeitregeln kämpfen. Die Betroffenheit reicht weit über das Arbeitsleben hinaus. Ehrenamtliches und soziales Engagement in Vereinen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Pflege und Betreuung von Angehörigen, all das wird durch die unplanbare Ausdehnung von täglicher und wöchentlicher Arbeitszeit erheblich beeinträchtigt. Wir werden diese Auseinandersetzung daher gemeinsam mit vielen anderen Menschen und Organisationen führen!

ÖGB – Beschluss der Resolution gegen den 12 STd. Tag !!!!!

     Nein zum 12-Stunden-Tag Logo         Absam:  über  600 Betriebsräte/innen und Personalvertretungen stimmen sich auf Kampfmassnahmen ein  !!!

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl, Landesrätin Beate Palfrader (ÖAAB), Barbara Teiber (GPA-djp) und Philip Wohlgemuth (ÖGB Tirol).Foto: Müllner

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl, Landesrätin Beate Palfrader (ÖAAB), Barbara Teiber (GPA-djp) und Philip Wohlgemuth (ÖGB Tirol)

Der ÖGB Tirol und die sieben Teil-Gewerkschaften machen gegen die von der türkis-blauen Regierung geplante Einführung des 12-Stunden-Tages und die 60-Stunden-Woche mobil. So wurde gestern kurzfristig eine Betriebsrätekonferenz im Veranstaltungszentrum KiWi in Absam einberufen, um die ÖGB-Mitglieder auf Kampfmaßnahmen einzustimmen.

Vor über 600 Teilnehmern betonte Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth: „Wir haben diese Regierung von Anfang an gewarnt. Aber nun ist die rote Linie überschritten.“ Das geplante Gesetz sei ein Kniefall vor der Industrie und der Wirtschaft und der Dank an diese für die Unterstützung im Wahlkampf. Auch Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl erteilte dem Vorhaben der Regierung eine heftige Absage und erklärte: „Wir Schwarzen werden kämpfen, damit sich dieser türkise Virus nicht weiter ausbreiten kann.“ Die Arbeiterkammer stehe österreichweit voll hinter dem ÖGB. Landesrätin und ÖAAB-Tirol-Vorsitzende Beate Palfrader (ÖVP) erklärte, sie sei eine Christlich-Soziale, aber das Christlich-Soziale finde sie in diesem Gesetzesentwurf nicht. „Wir als Tiroler ÖAAB werden morgen die Bundes-ÖAAB auffordern, dass es für dieses Vorhaben eine Begutachtung gibt und die Freiwilligkeit in dem Gesetz verankert wird“, betonte Palfrader.

Hotline zum 12-Stunden-Tag

Kritisiert wurde von allen Rednern vor allem der Eingriff in die Lebensgestaltung der Beschäftigten durch die Ausweitung der Arbeitszeit. Ein 12-Stunden-Tag bringe Probleme für Familien und sei ein unverschämter Griff in die Geldbörsen der Arbeitnehmer. „Die Freiwilligkeit, die von der Regierung immer betont wird, ist in der Realität nicht umsetzbar, zu groß ist die Angst vor dem Jobverlust. Wir werden uns das aber nicht gefallen lassen“, so Wohlgemuth. Das meinte auch Roland Weirather, Betriebsratsvorsitzender von Plansee-Ceratizit in Reutte, im TT-Interview: „In unserer Firma hat zum Beispiel fast jeder in seinem Arbeitsvertrag die Verpflichtung zu Überstunden unterschreiben müssen.“ Und Christoph Scheiber, Betriebsratsausschussvorsitzender bei Plansee, betonte: „Und das mit der Wahl, ob ich mir als Arbeitnehmer die Überstunden auszahlen lasse oder Zeitausgleich nehme, haben wir in Wahrheit nicht.“

Am Schluss wurde von den 600 Betriebsräten eine Resolution angenommen, in der es heißt, man werde sich mit allen legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Tage-Woche zur Wehr setzen. Zudem sind für die nächsten Wochen in ganz Tirol Betriebsversammlungen in Vorbereitung. Von Streik wollten die Gewerkschafter nicht sprechen – noch nicht.

 

Video:

Günter der Pflasterer  (sehenswert  !!!)            Günter der Pflasterer

 Für Freizeit, Geld und Gesundheit

ÖGB Tirol – Sondernewsletter zum 12-Stunden-Tag

Österreichischer Gewerkschaftsbund Tirol emailmarketing@gomail.at

15:35 (vor 4 Stunden)

an Ich

 

ÖGB
Tirol
Ein Service der ÖGB-Tirol-Kommunikation
Liebe Kollegin, lieber Kollege!
vergangene Woche wurden von der Bundesregierung der 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche auf Schiene gebracht. Wir sehen darin einen beispiellosen Angriff auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen! Die viel zitierte Freiwilligkeit findet sich nicht im Gesetzesentwurf, ebenso fehlt es an notwenigen Rahmenbedingungen wie entsprechende Kinderbetreuungseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen etc. Dass künftig 20 Überstunden pro Woche möglich sind, bedeutet massive Beeinträchtigungen von Gesundheit sowie Privat- und Familienleben und das Ehrenamt.
Wir werden diesen Kniefall vor der Industrie nicht widerspruchslos akzeptieren! Als ersten Schritt haben wir für 26. Juni 2018 eine BetriebsrätInnenkonferenz in Tirol einberufen, am 30. Juni folgt eine große Demonstration in Wien. Treffpunkt dafür ist um 14:00 Uhr beim Westbahnhof.In diesem Newsletter findet ihr alle Infos zur künftigen Regelung sowie Aussagen von ÖGB- und RegierungsvertreterInnen.Mit kollegialen GrüßenPhilip Wohlgemuth

Vorsitzender des ÖGB Tirol

Die neuen Regelungen im Überblick
Die Oberösterreichischen Nachrichten haben den 12-Stunden-Tag unter die Lupe genommen und die Änderungen zusammengefasst.
Zum Artikel
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Video mit Kultpotential
Willi Mernyi, leitender Sekretär des ÖGB, hat beim Bundeskongress vergangene Woche die Auswirkungen des 12-Stunden-Tages eindrucksvoll dargelegt.
Zum Video
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Demo gegen Sozialabbau in Innsbruck
Das Aktionsbündnis gegen Soziallabbau ruft am 22. Juni 2018 um 15:00 Uhr zur gemeinsamen Auftaktkundgebung. Treffpunkt: Annsäule in der Maria-Theresien-Straße
Zur Veranstaltung
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Philip Wohlgemuth im Interview
Unser Vorsitzender war Studiogast bei Tirol heute und ist dem ORF Rede und Antwort gestanden (Achtung: Nur noch bis Freitag abrufbar).
Link
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Infos zur neuen Gesetzgebung
Bernhard Achitz, leitender Sekretär des ÖGB, kommentiert die geplante Gesetzesänderung.
Zum Artikel
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Hartinger-Klein bei Ö1
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein wurde von Ö1 zu den neuen Plänen befragt.
Zum Nachhören
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„Schwarzer Tag für ArbeitnehmerInnen“
Philip Wohlgemuth in einer ersten Stellungnahme zum 12-Stunden-Tag.
Mehr lesen
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Arbeitszeit neu bei IM ZENTRUM
Über den von der Regierung eingebrachten Antrag zur Arbeitszeitflexibilisierung diskutieren bei Claudia Reiterer AK-Präsidentin Renate Anderl, Georg Kapsch (Präsident der Industriellenvereinigung), der designierte WKO-Generalsekretär Karlheinz Kopf, Gewerkschafter Josef Muchitsch und Gleichstellungsexpertin Manuela Vollmann. (Achtung: Nur noch bis Ende der Woche abrufbar)
Zum Nachsehen
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Telefon: +43 / 512 / 597 77 Fax: +43 / 512 / 59 777 – 660e-Mail: tirol@oegb.atWeb: www.oegb.at/tirol

OEGB_Resolution_23.05.2018 als PDF

Kulturreisen für ÖGB / GPA Mitglieder

OEGB VeranstaltungenLOTirol Veranstaltungen.LOTirol@oegb.at

25. Apr. (vor 7 Tagen)
an

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf unsere Kulturreisen aufmerksam machen.

Ob auf der Geierwally Freilichtbühne, der Festung Kufstein oder sogar in der Arena di Verona, mit uns erleben Sie einen Kultursommer der Extraklasse.

Bei allen Veranstaltungen ist im Preis sowohl Ticket, als auch Transfer inkludiert.

 

Anbei unsere Aussendung mit den wichtigsten Informationen, ebenfalls gerne auch als Aushang für das sogenannte „schwarze Brett“.

 

Wir freuen uns Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

 

Anmeldungen bitte unter: veranstaltungen.lotirol@oegb.at

 Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

  1. V. Sabine Dobernig

Gottfried Kostenzer

Sekretär der Landesorganisation Tirol

Referat Service, Organisation, Beratung, Betriebssport

—————————————–
Südtiroler Platz 14-16
A-6010 Innsbruck
Tel: +4351259777-619
Fax: +4351259777-660

mailto: gottfried.kostenzer@oegb.at
Internet: http://www.oegb.at/tirol
Facebook: http://www.facebook.com/oegb.tirol
ÖGB, ZVR-Nr.: 576439352
—————————————————————-
Jetzt online Mitglied werden:

http://www.oegb.at/anmelden

Anhänge:

Ausschreibung_Lechufer Anno 180

Ausschreibung_Carmen

Ausschreibung_Anatevka

Mitgliedschaft zum ÖGB / GPA  ist    hiefür Voraussetzung  !!

Gesundheitsberuferegister-Gesetz | Öffentliches Register für Gesundheitsberufe

 

Logo © Gesundheitsberuferegister

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Ab Mitte 2018 wird in Österreich ein öffentliches Register für Gesundheitsberufe aufgebaut. Die Basis dafür bildet das bereits in Kraft getretene Gesundheitsberuferegister-Gesetz.

Das Gesundheitsberuferegister und der neue Berufsausweis machen die Qualifikationen der Berufsangehörigen sichtbar, sorgen für mehr PatientInnensicherheit und erleichtern die Bedarfsplanung.

  • Alle Personen, die AM 1. Juli 2018 in einem der betroffenen Gesundheitsberufe tätig sind, müssen sich zwischen Juli 2018 und Juni 2019 registrieren lassen
    Als Registrierungsbehörde wurden die Bundesarbeitskammer und die Gesundheit Österreich GmbH beauftragt.
  • Jene, die AB 2. Juli 2018 neu auf den Arbeitsmarkt gelangen, müssen vorab einen Antrag auf Registrierung stellen.

Weitere Informationen finden Du im beigefügten Folder und unter www.gbr.gv.at

Folder Registrierung für Gesundheitsregister (als PDF)     Registrierung f. Gesundheitsb

https://tirol.arbeiterkammer.at/service/index.html

Wie funktioniert die Registrierung ?                                                                     Was ist ein Gesaundheitsberuferegister ?

Antrag auf Eintragung in das GBR – DGKP            GBR_Antrag_DGKP (2)

Antrag auf Eintragung in das GBR – MTD              GBR_Antrag_MT   (1)

Antrag auf Eintragung in das GBR – PA / PFA       GBR_Antrag_PA_PFA

Ausfüllhilfe für den Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister        Ausfuellhilfe

Beiblatt zum Antragsformular Vertrauenswürdigkeit        Vertrauenswuerdigkeit

Unterschriftsblatt Berufsausweis        Unterschriftsblatt (1)

Ärztliches Attest        GBR_Aerztliches_Attest (1)

Zustellvollmacht        GBRG_Zustellvollmacht

Änderungsmeldung        Aenderungsmeldung

Berufseinstellung             Berufseinstellung

Wer wird registriert?

Die Berufstätigen und BerufseinsteigerInnen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste werden registriert. Das sind weit über 120.000 erwerbstätige Menschen und jährlich ca. 10.000 AbsolventInnen in folgenden Berufen:

  • Biomedizinische/r AnalytikerIn
  • Diätologin und Diätologe
  • Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn
  • ErgotherapeutIn
  • Logopädin bzw. Logopäde
  • OrthoptistIn
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
  • PflegefachassistentIn
  • PhysiotherapeutIn
  • RadiologietechnologIn

 

Welche Vorteile bringt das Register?

  • Mehr Anerkennung: Nur wer die entsprechenden Qualifikationen hat, wird registriert und erhält einen offiziellen Berufsausweis
  • Weniger Papierkram: Bei einem ArbeitgeberInnenwechsel ist das Zusammentragen und Vorlegen von Nachweisen nicht mehr notwendig. Zukünftige Arbeitgeberinnen können auf die im Register ausgewiesene Qualifikation und Eignung vertrauen
  • Höhere Mobilität: Mit dem Register wird ein europäischer Standard erreicht und erleichtert die Berufsausübung und den Arbeitsplatzwechsel in ganz Europa
  • Mehr Sicherheit: Alle PatientInnen können online die Ausbildungen, Arbeitsschwerpunkte und Zusatzqualifikationen einsehen. Das erhöht die Qualitätssicherheit und die Wahlmöglichkeiten für Patientinnen
  • Versorgung: Die statistischen Auswertungen der Informationen helfen bei der Bedarfsplanung und beim Erkennen von Versorgungslücken

 

Welche Registrierungsbehörden sind zuständig?

  • Die AK führt die Registrierung für die AK-Mitglieder durch (Angestellte, Karenzierte, Arbeitslose und Arbeitssuchende)
  • Die Gesundheit Österreich GmbH registriert die (überwiegend) freiberuflich Tätigen und Ehrenamtliche

Drei Möglichkeiten zur Registrierung

Um einen Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister zu stellen, gibt es drei Möglichkeiten: Entweder wird der Antrag direkt im Betrieb, persönlich bei der Arbeiterkammer oder online mittels Bürgerkarte bzw. Handysignatur eingereicht.

Im Betrieb:

Wo es möglich ist, bietet die Arbeiterkammer eine Registrierung direkt im Betrieb an. Der Termin und der genaue Ablauf werden zwischen der AK Registrierungsbehörde und dem jeweiligen Unternehmen vereinbart. Die Namen der Einrichtungen befinden sich ab Juli 2018 auf der Webseite der für Sie zuständigen Arbeiterkammer. Auskünfte erteilen auch der jeweilige Betriebsrat oder Arbeitgeber.

Bei der Arbeiterkammer:

Falls in dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, keine Registrierung vor Ort stattfindet, wenden Sie sich bitte an die zuständige Arbeiterkammer. Für die persönliche Antragstellung in der Arbeiterkammer ist unbedingt eine Terminvereinbarung notwendig.

Online:

Die Online-Antragstellung ist unter www.gbr.gv.at möglich. Für den Zugang zur Online-Registrierung benötigt man eine Handysignatur oder eine Bürgerkarte. Alle erforderlichen Dokumente müssen selbstständig hochgeladen werden.

ACHTUNG!

Der Antrag kann nicht per E-Mail oder auf dem Postweg eingereicht werden !!!

Ausfüllhilfe für das Antragsformular:
Im Download-Bereich kann eine Ausfüllhilfe mit zahlreichen Hinweisen heruntergeladen werden. Jeder Punkt des Antrages wird darin einzeln erklärt.

Wie erfolgt die Registrierung?

Für die Registrierung sind ein ausgefülltes Formular sowie die erforderlichen Dokumente notwendig. Diese können ab dem 1. Juli 2018 persönlich oder online eingebracht werden. Um die Registrierung online durchführen zu können, ist zusätzlich eine elektronische Signatur erforderlich. Die Registrierung ist in jedem Fall kostenlos.

Berufstätige: Wenn Sie am 1. Juli 2018 bereits in einem Gesundheitsberuf tätig sind, müssen Sie sich zwischen dem 1. Juli 2018 und 30. Juni 2019 registrieren lassen und inzwischen weiterarbeiten. Dazu zählen auch jene Berufsangehörigen, die laut Arbeitsvertrag am 1.Juli 2018 Arbeitsbeginn haben und somit beim Start des Registers berufstätig sind.

BerufseinsteigerInnen: Wenn Sie nach dem 1. Juli 2018 ihren Gesundheitsberuf oder nach einer Unterbrechung wieder aufnehmen, müssen Sie sich bereits vor der Erwerbstätigkeit registrieren lassen.

Der Berufsausweis

Ausweis für Gesundheitsberufe © Fotolia, sebra, drubig-photo

Nach dem erfolgreichen Registrierungsverfahren erfolgt die Zustellung des Berufsausweises per Post. Die Registrierung und der Berufsausweis sind dann fünf Jahre gültig. Vor Ablauf erhalten Sie rechtzeitig ein Erinnerungsschreiben von der Registrierungsbehörde.

Welche Dokumente werden benötigt?

Berufstätige benötigen für die erfolgreiche Registrierung nur folgende Nachweise:

  • Nachweis der Identität und Staatsangehörigkeit (z.B. Reisepass)
  • Qualifikationsnachweis entsprechend den berufsrechtlichen Vorschriften (z.B. Zeugnis, Diplom)
  • Passfoto

Wenn Sie erst nach dem 1. Juli 2018 zu arbeiten beginnen, benötigen Sie zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Nachweis der Vertrauenswürdigkeit* (z.B. Strafregisterbescheinigung) für die letzten fünf Jahre, und zwar aus jenen Staaten, in denen Sie sich mehr als sechs Monate aufgehalten haben
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung*
  • Nachweis über deutsche Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben

Bei persönlicher Antragstellung sind die Unterlagen im Original oder in beglaubigter Kopie vorzulegen.

Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch gerichtlich beeidete Dolmetscherinnen beizulegen.

Nach der inhaltlichen Überprüfung aller vorgelegten Unterlagen, erhalten Sie von der Registrierungsbehörde eine Bestätigung. Mit dieser können Sie in Ihrem Gesundheitsberuf tätig werden.

* Die Nachweise dürfen bei Antrag nicht älter als drei Monate sein!

Die Arbeiterkammer als „Registrierungsbehörde“

  • Effizient: Der überwiegende Anteil der zu registrierenden Beschäftigten und BerufseinsteigerInnen sind AK Mitglieder
  • Serviceorientiert: Mit 90 Beratungszentren in allen Bundesländern ermöglicht die AK die Registrierung rasch und unbürokratisch. In größeren Betrieben ermöglicht die AK eine Registrierung vor Ort.
  • Vertrauenswürdig: Die AK ist eine neutrale, demokratisch legitimierte Institution und gilt den Österreicherinnen als vertrauenswürdigste Institution
  • Vorteilhaft: Die AK wird für die Registrierung bzw. den Aufbau und die Verwaltung des Registers keine Kosten in Rechnung stellen. Darüber hinaus hat die AK erreicht, dass auch die ursprünglich vorgesehene Vergebührung beim Finanzamt weggefallen ist
  • Sicher: Die AK hat mit mehr als drei Millionen Mitgliedern das nötige Know-how in der Verarbeitung von großen Datenmengen und kann höchste Datensicherheit gewährleisten

Mit kollegialen Grüßen

Joe Haratzmüller

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Tel.Nr.:   05 0301 DW 28 101
Fax Nr.:  05 0301 DW 78 104

GEWERKSCHAFT DER PRIVATANGESTELLTEN,
DRUCK, JOURNALISMUS, PAPIER (GPA-djp)
Regionalsekretariat TIROL
Südtiroler Platz 14-16
6010 Innsbruck
www.gpa-djp.at/mitgliedwerden

URL: http://www.gpa-djp.at

ZVR-Nr. 5764393

www.wie-soll-arbeit.at

GPA – DJP unsere Gewerkschaft

Gewerkschaft GPA-djp

Für uns BetriebsrätInnen ist die Mitarbeit in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) eine Selbstverständlichkeit. Nur so können wir unsere Kolleginnen und Kollegen der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH mit Erfolg vertreten, der Kollektivvertrag liegt uns dabei besonders am Herzen. Diesen wollen wir in den nächsten Jahren verbessern und im Sinne von uns allen weiter entwickeln. Eine angemessene Entlohnung hat für uns oberste Priorität.

 

 

Um in der Gewerkschaft ein starkes Mitspracherecht zu haben, bedarf es aber der Mitgliedschaft. Dabei ist jedes Mitglied wichtig. Solltest du noch kein Mitglied sein, dann kannst du dich direkt unten online anmelden. Falls du schon mal Mitglied warst, ersuchen wir dich, das Anmeldeformular erneut auszufüllen, da die Mitgliedschaft nicht automatisch von einem Arbeitgeber zum nächsten übertragen wird.

Hier dein Anmeldeformular der GPA-djp

Danke für deine Solidarität und dein Engagement!!

Dein Betriebsratsteam