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1. KV-VerhandlerInnen-Konferenz Katzian: „Wir legen den Preis für das Arbeitszeitgesetz gemeinsam fest“

1. KV-VerhandlerInnen-Konferenz

Katzian: „Wir legen den Preis für das Arbeitszeitgesetz gemeinsam fest“

Mehr als 900 BetriebsrätInnen aus allen Gewerkschaften haben sich am 18. September zur ersten österreichweiten Konferenz aller KollektivvertragsverhandlerInnen in Wien getroffen. „Das neue Arbeitszeitgesetz ist ein schlechtes Gesetz. Es gefährdet die Gesundheit, die Freizeit und die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Freizeit wird in die Hände der Arbeitgeber gelegt. Die Mitbestimmung der Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die in tausenden Betriebsvereinbarungen quer durch alle Branchen die flexible Arbeitszeit ihrer KollegInnen fair regelt, zählt nicht mehr. Das können wir nicht hinnehmen, jetzt wenden wir uns an die Besteller dieses Gesetzes, an die Industrie- und Wirtschaftsunternehmen“, eröffnete ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian die Konferenz.

Forderungen:    Planbarkeit, Selbstbestimmung, Rechtssicherheit und Arbeitzeitverkürzung

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100.000 Betriebsräte und Personalvertreter in Wien bei Demo am 30. juni 2018

Mehr als 100.000 bei Demo

Tiroler Betreibsräte  mit Sonderzug nach  Wien mit dabei

      

 

ÖGB-Präsident fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betonte in seiner Rede, dass der heutige Tag erst der Anfang der Proteste sei und definitiv nicht das Ende: „Wir werden Widerstand leisten mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Nächste Woche werden wir unsere Position in vielen Versammlungen in den Betrieben erklären und die Beschäftigten informieren“, so Katzian. „Wir werden alles dafür tun, dass die Umsetzung dieses Gesetzes verhindert wird!“

ÖGB-Präsident Katzian fordert Volksabstimmung über den 12-Stunden-Tag

Das geplante Gesetz sei ein Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, bekräftigte der ÖGB-Präsident unter tosendem Applaus und appellierte an die Bundesregierung: „Nehmen Sie bitte Ihr eigenes Programm ernst, in dem so viel von Demokratie und Bürgerbeteiligung die Rede ist. Wenn Sie wissen wollen, ob die Leute 12 Stunden am Tag oder 60 Stunden in der Woche arbeiten wollen, oder wenn Sie wissen wollen, ob die Leute den Schmäh glauben, dass man in der Privatwirtschaft öfter Überstunden ablehnen kann, ohne seine Arbeit zu verlieren, dann fragen Sie doch die Leute. Machen Sie eine Volksabstimmung und respektieren Sie das Ergebnis!“

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und im Freien

Arbeitszeitverlängerung senkt Chancen auf Vollzeit für Frauen

ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Korinna Schumann macht darauf aufmerksam, dass besonders Frauen und Alleinerziehende vom 12-Stunden-Tag betroffen seien: „Frauen tragen den Hauptteil der Betreuungspflichten in Österreich. Schon jetzt arbeitet jede zweite Frau in unserem Land Teilzeit – und das oft nicht freiwillig. Durch eine Arbeitszeitverlängerung sinken ihre Chancen noch mehr, auf Vollzeit umzusteigen und damit auch auf ein besseres Einkommen.“
Besonders für AlleinerzieherInnen, die häufig am Existenzminimum leben, sei das eine Katastrophe. Frauen würden noch mehr in Teilzeitarbeit und aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden, kritisierte Schumann und forderte faire Arbeitsmarktchancen für alle.

Bilder von DEmo

Video von Demo 30. Juni 2018
Beginn        Trieber          Video 4          Am Heldenpplatz    

Video 5
Wir wollen eine Sozialpartnereinigung beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung 

Auch ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl zeigte sich entschlossen. Er forderte den Ausbau der Sozialpartnerschaft und pocht darauf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Gerade das Thema Arbeitszeitflexibilisierung muss für beide Seiten Vorteile bringen. Um diesen Anspruch umsetzen zu können, erfordert Arbeitszeitflexibilisierung mehr Rechte von Betriebsrätinnen und Betriebsräten, und nicht weniger. Nur so können die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt werden“, bekräftigte Schnedl seine Forderung nach mehr Mitbestimmung in den Betrieben. Der ÖGB-Vizepräsident glaubt an die Durchschlagskraft der Gewerkschaft: „Die kommende Dekade ist die Dekade der Gewerkschaften.“

Bilder Demo Wien:

Teiber: Eindrucksvolle Allianz gegen 12-Stunden-Tag

Allein im Bereich der GPA-djp hunderte Betriebsversammlungen innerhalb von zehn Tagen

„Ein machtvolles Bündnis gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz wird immer sichtbarer. Spätestens nach der scharfen Kritik der katholischen Kirche gegen diesen Gesetzesentwurf ist klar, dass die Regierungsparteien in dieser Frage die Interessen einer kleinen Minderheit von Unternehmern vertreten“, so die geschäftsführende Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Barbara Teiber.

 

Gestern hat das Parlament mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche beschlossen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Regierung wird das Gesetz überfallsartig bereits am 1. September 2018 in Kraft treten. Hier die wichtigsten Punkte:

• Arbeitszeit 
Der Arbeitgeber kann jederzeit 12 Stunden täglich und 60 Stünden wöchentlich anordnen. Auch bei Gleitzeit werden 5 x 12 Stunden tägliche Arbeitszeit ermöglicht. Betriebsräte werden um ihr Zustimmungsrecht zu Überstunden bis zum 12 Stunden-Tag/zur 60 Stunden-Woche gebracht und damit um die Möglichkeit, eine bessere Abgeltung, geblockten Zeitausgleich und Ähnliches für die ArbeitnehmerInnen zu verhandeln. Das ist eine Ausschaltung der gewählten Interessenvertretung der Beschäftigten.

• „Freiwilligkeit“ 
Die Regierungsparteien behaupten, sie hätten mit einem Abänderungsantrag eine sogenannte „Freiwilligkeitsgarantie“ verankert. Überstunden ab der 10. Stunde täglich und der 50. Stunde wöchentlich können nun ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. In der Praxis ändert das aber nichts. „Freiwilligkeit“ ist in der Arbeitswelt fiktiv. Beschäftigte kommen schnell unter Druck, wenn sie gegenüber Vorgesetzten und KollegInnen auf ihr Ablehnungsrecht pochen, riskieren ihre Beliebtheit, die nächste Beförderung oder gar den Job.

• 4-Tage-Woche
Einen Anspruch auf die 4-Tage-Woche sucht man vergeblich. Beschäftigte können Zeitausgleich nicht selbstbestimmt und zusammenhängend in Form von ganzen Tagen nehmen.

• Sonn- und Feiertagsarbeit 
Nach derzeitiger Gesetzeslage gibt es definierte Ausnahmen von der Sonn- und Feiertagsruhe (etwa Gastronomie, Verkehr, Gesundheitsbetriebe, Medien, wenn die Produktion nicht unterbrochen werden kann usw). Künftig gilt: Für vier Sonn- oder Feiertage im Jahr kann der Arbeitgeber auch ohne solche Notwendigkeit Ausnahmen von der Wochenend- oder Feiertagsruhe vereinbaren, mit dem Betriebsrat oder, falls nicht vorhanden, mit jedem einzelnen Arbeitnehmer.

• Beschäftigte ohne gesetzlichen Schutz 
Der Kreis von Menschen, die überhaupt keinen gesetzlichen Schutz bei der Arbeitszeit genießen – also nicht einmal die 12-stündige Begrenzung der Tagesarbeitszeit, Ansprüche auf Nachtruhe, freie Wochenenden und Feiertage – wird beträchtlich ausgedehnt. Das waren bisher nur „leitende Angestellte“. In Zukunft sollen auch ArbeitnehmerInnen mit „maßgeblicher selbstständiger Entscheidungsbefugnis“ darunter fallen, deren Arbeitszeit „nicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird“. Wen das genau trifft ist unklar! Sofern es der Kollektivvertrag nicht regelt, besteht nicht einmal ein Anspruch auf Überstundenzuschläge! Betreffen kann das z.B. Filial- und Abteilungsleiterinnen, AußendienstmitarbeiterInnen, IT-SpezialistInnen, TechnikerInnen, MitarbeiterInnen in Kreativbranchen, JournalistInnen.

Wie geht es weiter?

Die Gewerkschaftsbewegung wird diesen Angriff auf Gesundheit, Einkommen und Freizeit der Beschäftigten nicht unbeantwortet lassen. Die Demo letzten Samstag mit über 100.000 TeilnehmerInnen und hunderte Betriebsversammlungen waren erst der Anfang. Die überfallsartige Beschlussfassung und das vorgezogene Inkrafttreten auf 1. September 2018 soll die Diskussion über dieses unsoziale Gesetz abkürzen. Der Plan der Regierung ist, Widerstand zu erschweren und zeitlich zu begrenzen. Der ÖGB und die Gewerkschaften werden in den nächsten Tagen eine deutliche Antwort vorbereiten und die weitere Vorgangsweise festlegen. Wir werden auf allen Ebenen für faire Arbeitszeitregeln kämpfen. Die Betroffenheit reicht weit über das Arbeitsleben hinaus. Ehrenamtliches und soziales Engagement in Vereinen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Pflege und Betreuung von Angehörigen, all das wird durch die unplanbare Ausdehnung von täglicher und wöchentlicher Arbeitszeit erheblich beeinträchtigt. Wir werden diese Auseinandersetzung daher gemeinsam mit vielen anderen Menschen und Organisationen führen!

ÖGB Tirol – Sondernewsletter zum 12-Stunden-Tag

Österreichischer Gewerkschaftsbund Tirol emailmarketing@gomail.at

15:35 (vor 4 Stunden)

an Ich

 

ÖGB
Tirol
Ein Service der ÖGB-Tirol-Kommunikation
Liebe Kollegin, lieber Kollege!
vergangene Woche wurden von der Bundesregierung der 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche auf Schiene gebracht. Wir sehen darin einen beispiellosen Angriff auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen! Die viel zitierte Freiwilligkeit findet sich nicht im Gesetzesentwurf, ebenso fehlt es an notwenigen Rahmenbedingungen wie entsprechende Kinderbetreuungseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen etc. Dass künftig 20 Überstunden pro Woche möglich sind, bedeutet massive Beeinträchtigungen von Gesundheit sowie Privat- und Familienleben und das Ehrenamt.
Wir werden diesen Kniefall vor der Industrie nicht widerspruchslos akzeptieren! Als ersten Schritt haben wir für 26. Juni 2018 eine BetriebsrätInnenkonferenz in Tirol einberufen, am 30. Juni folgt eine große Demonstration in Wien. Treffpunkt dafür ist um 14:00 Uhr beim Westbahnhof.In diesem Newsletter findet ihr alle Infos zur künftigen Regelung sowie Aussagen von ÖGB- und RegierungsvertreterInnen.Mit kollegialen GrüßenPhilip Wohlgemuth

Vorsitzender des ÖGB Tirol

Die neuen Regelungen im Überblick
Die Oberösterreichischen Nachrichten haben den 12-Stunden-Tag unter die Lupe genommen und die Änderungen zusammengefasst.
Zum Artikel
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Video mit Kultpotential
Willi Mernyi, leitender Sekretär des ÖGB, hat beim Bundeskongress vergangene Woche die Auswirkungen des 12-Stunden-Tages eindrucksvoll dargelegt.
Zum Video
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Demo gegen Sozialabbau in Innsbruck
Das Aktionsbündnis gegen Soziallabbau ruft am 22. Juni 2018 um 15:00 Uhr zur gemeinsamen Auftaktkundgebung. Treffpunkt: Annsäule in der Maria-Theresien-Straße
Zur Veranstaltung
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Philip Wohlgemuth im Interview
Unser Vorsitzender war Studiogast bei Tirol heute und ist dem ORF Rede und Antwort gestanden (Achtung: Nur noch bis Freitag abrufbar).
Link
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Infos zur neuen Gesetzgebung
Bernhard Achitz, leitender Sekretär des ÖGB, kommentiert die geplante Gesetzesänderung.
Zum Artikel
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Hartinger-Klein bei Ö1
Sozialministerin Beate Hartinger-Klein wurde von Ö1 zu den neuen Plänen befragt.
Zum Nachhören
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„Schwarzer Tag für ArbeitnehmerInnen“
Philip Wohlgemuth in einer ersten Stellungnahme zum 12-Stunden-Tag.
Mehr lesen
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Arbeitszeit neu bei IM ZENTRUM
Über den von der Regierung eingebrachten Antrag zur Arbeitszeitflexibilisierung diskutieren bei Claudia Reiterer AK-Präsidentin Renate Anderl, Georg Kapsch (Präsident der Industriellenvereinigung), der designierte WKO-Generalsekretär Karlheinz Kopf, Gewerkschafter Josef Muchitsch und Gleichstellungsexpertin Manuela Vollmann. (Achtung: Nur noch bis Ende der Woche abrufbar)
Zum Nachsehen
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Gemäß dem Telekommunikationsgesetz möchten wir Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies kein anonymes Massen-Email ist, sondern eine Aussendung an Personen, die mit dem ÖGB in Kontakt stehen oder diesen Newsletter abonniert haben.
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Telefon: +43 / 512 / 597 77 Fax: +43 / 512 / 59 777 – 660e-Mail: tirol@oegb.atWeb: www.oegb.at/tirol

OEGB_Resolution_23.05.2018 als PDF

Bericht eines Kollegen über die Exkursion nach Gallneukirchen

Betriebsratausflug 05.06-06.06 2018

Bildergebnis für diakoniewerk gallneukirchen

Oberösterreich ins Mühlviertel dahin führte unser Weg, das Wetter war gut aber der Weg war weit ebenfalls für mich. Nun das Ziel war das Diakoniewerk Gallneukirchen es liegt etwas hinter Linz. Es war sehr interessant, die Vorträge haben uns einige neue Ansätze gezeigt, sicher ist nicht alles umsetzbar. Die Diakonie ist ja auch größer und Oberösterreich hat auch andere Ansätze.

Bildergebnis für diakoniewerk gallneukirchen

Im Haus Bethanien haben wir uns die Kunstwerkstatt angesehen sie war zwar nicht voll besetzt aber die Werke die zu sehen waren hatten etwas. Davor hatten wir noch drei Vorträge die uns einen Einblick über die Arbeit im Haus Bethanien gegeben haben. Im Anschluss haben wir unser Mittagessen im Kovalsky eingenommen was auch in dem Haus ist, es ist ein öffentliches Lokal was ich jedenfalls annehme da davor eine Werbetafel war. Auch hier haben Menschen mit Beeinträchtigung gearbeitet und sie sind so auch mit den puren Leben in Kontakt gekommen. Im Anschluss haben wir noch eine kleine Rundreise zu Außenstellen der Diakonie gemacht. Als erstes haben wir einen Streichelzoo besucht, es waren zwar nicht so viele Tier da, weil ein Großteil auf einer Weide waren. Nun aber auch ohne Tiere gab es noch genügend Arbeit den die Ställe und die Gehege müssen ja auch immer gereinigt werden. Und das bei jeden Wetter ein Betreuer aus dem Streichelzoo hat es uns auch erklärt, auch das vieles von Mitarbeitern mit Beeinträchtigung gemacht wird und einige schon länger da sind und sie ihre Arbeit ganz allein und sehr gut machen. Obwohl es nicht immer leicht ist jetzt bei diesen Temperaturen kann man ja im Freien arbeiten aber im Winter bei minus 10-15 Grad sieht es anders aus aber es läuft dann auch. In der Nähe soll es auch noch einen Gemüsegarten geben und es wird eine eigene Limonade hergestellt die es auch im Kovalsky gibt, ich habe sie nicht probiert sie soll aber gut sein. Nach diesem Besuch ging die Reise weiter. Ich dachte schon wow – hier wird ja einiges auf die Beine gestellt aber da kannte ich das nächste Ziel unserer Reise noch nicht. Angekommen gab es ein doppeltes wow den im Moment sind sie dabei einen Bauernhof neu aufzubauen. Am 1. Oktober soll die Eröffnung sein. Nun ich wünsche ihnen viel Glück dabei den Tiere und Landwirtschaft brauchen viel Erfahrung und Menschen mit Beeinträchtigung dazu zu bringen die Arbeit gern und mit Freude zu machen. Na ja durch den Streichelzoo haben sie ja Erfahrung. Gut finde ich auch das eine Gruppe Pensionisten mit auf dem Hof wohnen werden. So bieten sie in ihren Leben noch Abwechslung und sie können schauen oder wen sie wollen auch mit helfen wen sie dazu in der Lage sind. Es war zwar noch eine Baustelle aber der Leiter vom Bauernhof hat es doch positiv herüber gebracht. Im Anschluss daran sind wir zu unseren Hotel gefahren. Hotel Waldheimat in Gallneukirchen ein ziemlich großes Haus was auch vom Diakoniewerk betrieben wird. In einer ruhigen Lage und mit anständigen Zimmern. Gegen 17:00 Uhr ging es den zum Abendessen was aber ohne mich stattfand da die Fahrt und die ganzen Besuche den Schwindel in meinen Kopf an den Anschlag gebracht haben und so war für mich der Tag zu Ende. Wie das Essen und der Rest war kann ich also nicht sagen. Zum Glück stört mich der Schwindel beim Schlafen nicht und so hatte ich eine erholsame Nacht. Das ich kein Abendessen hatte war auch nicht so schlimm da ich ja letztens einen Lehrgang von den Vitalwerkern hatte und dort erfahren habe das man zwischen 12 bis 16 Stunden auf das Essen versichten kann ohne Probleme zu bekommen. Und auf der anderen Seite im Hotel gab es schon ab 06:00 Uhr Frühstück und das war sehr gut so war alles wieder in Ordnung. Da ich sonst auch immer früh aufstehe da ich am Morgen immer Gleichgewichtsübungen machen muss war es kein Problem. Kurz vor 09:00 Uhr haben wir das Hotel verlassen um noch eine Stelle der Diakonie zu Besuchen einen Laden wo Secondhandsachen verkauft werden es war auch seht interessant und es wurde auch einiges gekauft. Danach sind wir nach Linz gefahren wo uns auch noch eine Überraschung erwartete, wir sind zu einen Höhenrausch gekommen, klingt schlimm war aber nett. Im OÖ Kuturquartier ist der Höhenrausch es ist ein Weg durch das Haus wo verschiedene Objekte gezeigt werden die mit Wasser und ähnlichen zu tun haben.

Bildergebnis für höhenrausch

Der Weg führt bis auf das Dach und dort ist ein Weg über die verschiedenen Gebäude gebaut auch dort sind Kunstinstallationen ausgestellt aber was auch sehr gut ist , ist der Blick über Linz. Und ein Blick von oben zeigt doch mehr. Auf dem Hinweg sind wir am Dom vorbeigelaufen ein grauer Klotz der nicht dazu einlädt nach oben zu schauen. Dann aber vom Dach aus und aus einiger Entfernung konnte man die Schönheit des Domes erst sehen. Es ist wie bei uns im Inntal von unten sieht man zwar auch viel aber einen Überblick be

Höhepunkt Höhenrausch.2 in Linz

kommt man nur von oben. Dieser Weg hat knapp 2 Stunden gedauert und es war Zeit zum Mittagessen zu gehen da wir bestellt hatten es war ein Stück zurück aber wir waren pünktlich da. Nach den Essen haben wir uns auf den Weg zurück nach Tirol gemacht. Gegen 19:00 Uhr war ich wieder zu Hause. Der Ausflug war anstrengend aber auch sehr interessant und hat neue Blickwinkel gezeigt.

 

H.G.

ÖGB/ARGE-FGV: Pflegepersonal verdient viel mehr Wertschätzung

11.05.2018, 08:37 | OTS0009 | ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund
Durch Schwerstarbeit ist die Belastungsgrenze längst erreicht

(Wien/OTS) – „Das Thema Pflege ist zwar in aller Munde, dem Personal wird aber nicht die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht“, stellt der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-FGV (Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe), Josef Zellhofer, anlässlich des Tages der Pflege fest. Der Pflegeberuf ist zu 80 Prozent weiblich, leistet täglich Schwerstarbeit und die Belastungsgrenze ist erreicht. ++++

„Österreich braucht eine gute Pflege – ob in der Hauskrankenpflege, den Pflegewohnhäusern, den Spitälern, ob selbstständig, bei privaten oder öffentlichen Trägern. Wir fordern ein Gesundheitssystem, in dem der höchste Qualitätsstandard für alle zum Maßstab wird: Für die Genesung der PatientInnen ebenso wie für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten“, skizziert Zellhofer die Vorstellungen der ÖGB/ARGE-FGV.

Die Realität zeigt allerdings ein anderes Bild. Zellhofer: „Es ist der Punkt erreicht, an dem bereits bei Dienstbeginn klar ist, dass sich die notwendigen Tätigkeiten auch bei größtem Arbeitseinsatz nicht bis Dienstende ausgehen können. Die Beschäftigten sind an ihrer Belastungsgrenze angekommen und die Ausfälle durch berufsbedingte Krankheiten steigen.“ Die fehlende Wertschätzung des Pflegepersonals drückt sich auch im Einkommen aus. Der ÖGB/ARGE-FGV-Vorsitzende: „Die Pflegekräfte, die sich heute schlecht bezahlt aufopfern, sind in der Zukunft von Altersarmut bedroht. Besonders dramatisch sind Teilzeitkräfte betroffen.“

Die ÖGB/ARGE-FGV fordert daher:

  • eine faire Bezahlung für einen attraktiven Pflegeberuf.
  • einen Stopp der chronischen Unterbesetzung und der Überlastung des Personals.
  • eine einheitliche Personalbedarfsberechnung.
  • einheitliche qualitative Standards in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen.
  • eine zwingend vorgeschriebene Qualifizierung der Mitarbeiterinnen.
  • messbare, überprüfbare und letztlich sanktionierbare Qualitätskriterien in allen Bereichen.

Rückfragehinweis:

ÖGB-Kommunikation
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39 266
Mobil: 0043/664/814 6311
e-mail: franz.fischill@oegb.at
www.oegb.at
www.facebook.at/oegb.at
www.twitter.com/oegb_at

GPA-djp Newsletter 17. APRIL 2018 SWÖ-KV zusätzlicher Urlaubstag nach 5 Jahren !!

Was ist neu beim Urlaub?

Ein besonderer Erfolg der diesjährigen Kollektivvertrags-Verhandlungen ist in § 16 zu finden. Bereits nach 5 Jahren im Betrieb bekommen nun alle Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer zusätzlich zum gesetzlichen Urlaub von 5 Wochen einen Urlaubstag für das Arbeitsjahr. Dieser ist wie ein normaler Urlaubstag zu werten, d.h.: Er ist frei wählbar und verjährt wie jeder nicht konsumierte Urlaub erst zwei Jahre nach Ablauf des Arbeitsjahres, für das er gebührt. Und es gelten natürlich die Regeln für die Entgeltfortzahlung. Das heißt: Mehr freie Zeit für dasselbe Geld!

Wer kommt in den Genuss dieser neuen Regelung?
Ab 01. Februar 2018 bekommen alle, die das 5 Dienstjahr im Betrieb vollendet haben, diesen zusätzlichen Urlaubstag, sofern sie nicht schon Anspruch auf mehr zusätzliche Urlaubstage haben! Dh alle KollegInnen die sich im 6., 7., 8., 9. Und 10. Dienstjahr befinden haben Anspruch auf diesen Urlaubsvorgriff!
Dies ist unabhängig davon, wann das jeweilige Arbeitsjahr/Urlaubsjahr/Geschäftsjahr beginnt!

Dein Kollektivvertrag bietet schon lange eine bessere Situation als das Gesetz. Das Urlaubsgesetz sieht erst nach 25 im selben Betrieb eine sechste Urlaubswoche vor. Dein Kollektivvertrag hat dir schon bisher bereits nach 10 Jahren zwei Tage, nach 15 Jahren vier Tage und bereits nach 20 Jahren die sechste Urlaubswoche gesichert! Das hat dir deine Gewerkschaft ausverhandelt!

Übrigens: War dir bewusst, dass Urlaubstage nicht geteilt sein können (also in Halbtagen oder gar Stunden)? Als „Naturalentgelt“ ist ein Urlaubstag unteilbar, da das Urlaubsgesetz nur von Tagen und nicht von Stunden spricht. Erst bei unregelmäßiger Verteilung der Arbeitszeit dürfen Urlaubstage in Stunden bewertet werden, aber eben nur als ganze Tage.

Wir senden liebe Grüße und wünschen dir ein schönes Wochenende

Reinhard Bödenauer                                           Eva Scherz
stv. Bundesgeschäftsführer                            Wirtschaftsbereichssekretärin

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Geschäftsbereich Interessenvertretung
Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien

Telefon: +43 (0)50 301 – 21246
Fax: +43 (0)50 301 – 71246
E-Mail: helga.gergelyfi@gpa-djp.at

Gesundheitsberuferegister-Gesetz | Öffentliches Register für Gesundheitsberufe

 

Logo © Gesundheitsberuferegister

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Ab Mitte 2018 wird in Österreich ein öffentliches Register für Gesundheitsberufe aufgebaut. Die Basis dafür bildet das bereits in Kraft getretene Gesundheitsberuferegister-Gesetz.

Das Gesundheitsberuferegister und der neue Berufsausweis machen die Qualifikationen der Berufsangehörigen sichtbar, sorgen für mehr PatientInnensicherheit und erleichtern die Bedarfsplanung.

  • Alle Personen, die AM 1. Juli 2018 in einem der betroffenen Gesundheitsberufe tätig sind, müssen sich zwischen Juli 2018 und Juni 2019 registrieren lassen
    Als Registrierungsbehörde wurden die Bundesarbeitskammer und die Gesundheit Österreich GmbH beauftragt.
  • Jene, die AB 2. Juli 2018 neu auf den Arbeitsmarkt gelangen, müssen vorab einen Antrag auf Registrierung stellen.

Weitere Informationen finden Du im beigefügten Folder und unter www.gbr.gv.at

Folder Registrierung für Gesundheitsregister (als PDF)     Registrierung f. Gesundheitsb

https://tirol.arbeiterkammer.at/service/index.html

Wie funktioniert die Registrierung ?                                                                     Was ist ein Gesaundheitsberuferegister ?

Antrag auf Eintragung in das GBR – DGKP            GBR_Antrag_DGKP (2)

Antrag auf Eintragung in das GBR – MTD              GBR_Antrag_MT   (1)

Antrag auf Eintragung in das GBR – PA / PFA       GBR_Antrag_PA_PFA

Ausfüllhilfe für den Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister        Ausfuellhilfe

Beiblatt zum Antragsformular Vertrauenswürdigkeit        Vertrauenswuerdigkeit

Unterschriftsblatt Berufsausweis        Unterschriftsblatt (1)

Ärztliches Attest        GBR_Aerztliches_Attest (1)

Zustellvollmacht        GBRG_Zustellvollmacht

Änderungsmeldung        Aenderungsmeldung

Berufseinstellung             Berufseinstellung

Wer wird registriert?

Die Berufstätigen und BerufseinsteigerInnen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste werden registriert. Das sind weit über 120.000 erwerbstätige Menschen und jährlich ca. 10.000 AbsolventInnen in folgenden Berufen:

  • Biomedizinische/r AnalytikerIn
  • Diätologin und Diätologe
  • Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn
  • ErgotherapeutIn
  • Logopädin bzw. Logopäde
  • OrthoptistIn
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
  • PflegefachassistentIn
  • PhysiotherapeutIn
  • RadiologietechnologIn

 

Welche Vorteile bringt das Register?

  • Mehr Anerkennung: Nur wer die entsprechenden Qualifikationen hat, wird registriert und erhält einen offiziellen Berufsausweis
  • Weniger Papierkram: Bei einem ArbeitgeberInnenwechsel ist das Zusammentragen und Vorlegen von Nachweisen nicht mehr notwendig. Zukünftige Arbeitgeberinnen können auf die im Register ausgewiesene Qualifikation und Eignung vertrauen
  • Höhere Mobilität: Mit dem Register wird ein europäischer Standard erreicht und erleichtert die Berufsausübung und den Arbeitsplatzwechsel in ganz Europa
  • Mehr Sicherheit: Alle PatientInnen können online die Ausbildungen, Arbeitsschwerpunkte und Zusatzqualifikationen einsehen. Das erhöht die Qualitätssicherheit und die Wahlmöglichkeiten für Patientinnen
  • Versorgung: Die statistischen Auswertungen der Informationen helfen bei der Bedarfsplanung und beim Erkennen von Versorgungslücken

 

Welche Registrierungsbehörden sind zuständig?

  • Die AK führt die Registrierung für die AK-Mitglieder durch (Angestellte, Karenzierte, Arbeitslose und Arbeitssuchende)
  • Die Gesundheit Österreich GmbH registriert die (überwiegend) freiberuflich Tätigen und Ehrenamtliche

Drei Möglichkeiten zur Registrierung

Um einen Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister zu stellen, gibt es drei Möglichkeiten: Entweder wird der Antrag direkt im Betrieb, persönlich bei der Arbeiterkammer oder online mittels Bürgerkarte bzw. Handysignatur eingereicht.

Im Betrieb:

Wo es möglich ist, bietet die Arbeiterkammer eine Registrierung direkt im Betrieb an. Der Termin und der genaue Ablauf werden zwischen der AK Registrierungsbehörde und dem jeweiligen Unternehmen vereinbart. Die Namen der Einrichtungen befinden sich ab Juli 2018 auf der Webseite der für Sie zuständigen Arbeiterkammer. Auskünfte erteilen auch der jeweilige Betriebsrat oder Arbeitgeber.

Bei der Arbeiterkammer:

Falls in dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, keine Registrierung vor Ort stattfindet, wenden Sie sich bitte an die zuständige Arbeiterkammer. Für die persönliche Antragstellung in der Arbeiterkammer ist unbedingt eine Terminvereinbarung notwendig.

Online:

Die Online-Antragstellung ist unter www.gbr.gv.at möglich. Für den Zugang zur Online-Registrierung benötigt man eine Handysignatur oder eine Bürgerkarte. Alle erforderlichen Dokumente müssen selbstständig hochgeladen werden.

ACHTUNG!

Der Antrag kann nicht per E-Mail oder auf dem Postweg eingereicht werden !!!

Ausfüllhilfe für das Antragsformular:
Im Download-Bereich kann eine Ausfüllhilfe mit zahlreichen Hinweisen heruntergeladen werden. Jeder Punkt des Antrages wird darin einzeln erklärt.

Wie erfolgt die Registrierung?

Für die Registrierung sind ein ausgefülltes Formular sowie die erforderlichen Dokumente notwendig. Diese können ab dem 1. Juli 2018 persönlich oder online eingebracht werden. Um die Registrierung online durchführen zu können, ist zusätzlich eine elektronische Signatur erforderlich. Die Registrierung ist in jedem Fall kostenlos.

Berufstätige: Wenn Sie am 1. Juli 2018 bereits in einem Gesundheitsberuf tätig sind, müssen Sie sich zwischen dem 1. Juli 2018 und 30. Juni 2019 registrieren lassen und inzwischen weiterarbeiten. Dazu zählen auch jene Berufsangehörigen, die laut Arbeitsvertrag am 1.Juli 2018 Arbeitsbeginn haben und somit beim Start des Registers berufstätig sind.

BerufseinsteigerInnen: Wenn Sie nach dem 1. Juli 2018 ihren Gesundheitsberuf oder nach einer Unterbrechung wieder aufnehmen, müssen Sie sich bereits vor der Erwerbstätigkeit registrieren lassen.

Der Berufsausweis

Ausweis für Gesundheitsberufe © Fotolia, sebra, drubig-photo

Nach dem erfolgreichen Registrierungsverfahren erfolgt die Zustellung des Berufsausweises per Post. Die Registrierung und der Berufsausweis sind dann fünf Jahre gültig. Vor Ablauf erhalten Sie rechtzeitig ein Erinnerungsschreiben von der Registrierungsbehörde.

Welche Dokumente werden benötigt?

Berufstätige benötigen für die erfolgreiche Registrierung nur folgende Nachweise:

  • Nachweis der Identität und Staatsangehörigkeit (z.B. Reisepass)
  • Qualifikationsnachweis entsprechend den berufsrechtlichen Vorschriften (z.B. Zeugnis, Diplom)
  • Passfoto

Wenn Sie erst nach dem 1. Juli 2018 zu arbeiten beginnen, benötigen Sie zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Nachweis der Vertrauenswürdigkeit* (z.B. Strafregisterbescheinigung) für die letzten fünf Jahre, und zwar aus jenen Staaten, in denen Sie sich mehr als sechs Monate aufgehalten haben
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung*
  • Nachweis über deutsche Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben

Bei persönlicher Antragstellung sind die Unterlagen im Original oder in beglaubigter Kopie vorzulegen.

Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch gerichtlich beeidete Dolmetscherinnen beizulegen.

Nach der inhaltlichen Überprüfung aller vorgelegten Unterlagen, erhalten Sie von der Registrierungsbehörde eine Bestätigung. Mit dieser können Sie in Ihrem Gesundheitsberuf tätig werden.

* Die Nachweise dürfen bei Antrag nicht älter als drei Monate sein!

Die Arbeiterkammer als „Registrierungsbehörde“

  • Effizient: Der überwiegende Anteil der zu registrierenden Beschäftigten und BerufseinsteigerInnen sind AK Mitglieder
  • Serviceorientiert: Mit 90 Beratungszentren in allen Bundesländern ermöglicht die AK die Registrierung rasch und unbürokratisch. In größeren Betrieben ermöglicht die AK eine Registrierung vor Ort.
  • Vertrauenswürdig: Die AK ist eine neutrale, demokratisch legitimierte Institution und gilt den Österreicherinnen als vertrauenswürdigste Institution
  • Vorteilhaft: Die AK wird für die Registrierung bzw. den Aufbau und die Verwaltung des Registers keine Kosten in Rechnung stellen. Darüber hinaus hat die AK erreicht, dass auch die ursprünglich vorgesehene Vergebührung beim Finanzamt weggefallen ist
  • Sicher: Die AK hat mit mehr als drei Millionen Mitgliedern das nötige Know-how in der Verarbeitung von großen Datenmengen und kann höchste Datensicherheit gewährleisten

Mit kollegialen Grüßen

Joe Haratzmüller

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Tel.Nr.:   05 0301 DW 28 101
Fax Nr.:  05 0301 DW 78 104

GEWERKSCHAFT DER PRIVATANGESTELLTEN,
DRUCK, JOURNALISMUS, PAPIER (GPA-djp)
Regionalsekretariat TIROL
Südtiroler Platz 14-16
6010 Innsbruck
www.gpa-djp.at/mitgliedwerden

URL: http://www.gpa-djp.at

ZVR-Nr. 5764393

www.wie-soll-arbeit.at

Pressespiegel zu Warnstreiks in der Österreichischen Sozialwirtschaft

GPA-djp und vida ziehen positive BilanzGPA-djp und vida ziehen positive BilanzDie Politik muss ihrer Verantwortung nachkommen.

   Die Politik muss ihrer Verantwortung nachkommen !!!

Warnstreiks in der Sozialwirtschaft: GPA-djp und vida ziehen positive Bilanz

Erwarten, dass Arbeitgeber an Verhandlungstisch zurückkehren

„Die zweitägigen Warnstreiks in der Österreichischen Sozialwirtschaft waren ein voller Erfolg. Über 40.000 Beschäftigte waren in etwa 140 Einrichtungen in ganz Österreich an den Aktionen beteiligt. Es besteht kein Zweifel, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nach wie vor bereit sind, die Gewerkschaftsforderungen in der aktuellen Kollektivvertragsrunde weiter zu unterstützen“, so die Verhandler von GPA-djp und vida Reinhard Bödenauer und Michaela Guglberger.

„Der Verweis auf fehlende Gelder der öffentlichen Hand, kann für uns kein Grund sein, von den aktuellen Forderungen abzurücken. Es ist eine essentielle Aufgabe des Arbeitgeberverbandes, für eine nachhaltige Finanzierung des Bereiches zu sorgen. Die Politik muss hier ihrer Verantwortung nachkommen“, so die Verhandler der Gewerkschaften.

Zwischenrufe aus der Wirtschaftskammer wenig hilfreich

„Wenig hilfreich sind auch Zwischenrufe aus der Wirtschaftskammer zum Thema Arbeitszeit mit abgenützten Argumenten. Wer behauptet, die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich müssten vor allem flexibler aber nicht kürzer arbeiten, der hat wenig Ahnung von der Arbeitsrealität der Betroffenen und ignoriert die Zunahme körperlicher und psychischer Belastungen in diesem Bereich“, ergänzt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Dürtscher.

Die Gewerkschaften und vor allem die Beschäftigten erwarten von den Arbeitgebern eine Rückkehr an den Verhandlungstisch mit einem Angebot, das den Ansprüchen und Leistungen der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird.

Stimmung in Betrieben kämpferisch

Die Stimmung in den Betrieben unter den Beschäftigten ist extrem kämpferisch. Tausende Kolleginnen und Kollegen in ganz Österreich beteiligten sich an den Streikaktionen. Wir bedanken uns für die breite Solidarität und Unterstützung!

Sollte es zu keinem Einlenken der Arbeitgeber kommen, werden die Aktionen weiter ausgeweitet!

_Pressespiegel_Streik_SWÖ332538  (als Pdf)

 

absolutes NO _ GO !!!!! „Gott sei Dank-wir haben unseren SWÖ-KV !!!!!!

Gearde in dieser Zeit, wo wir Arbeitnehmervertreter und Betriebsräte wieder um einen vernüftigen Kollektivvertrag ringen – erschien heute am 29. Jänner 2018 ein interessanter Artikel .

Wie „die Presse“ berichtet sind in der BRD, mangels Kollektivvertrag, durch dortige auf unterster Betriebsebene auszuhandelnde Tarifverträge – schwere Lohneinbussen zu beklagen.

auf Grund fehlender KVs:

– keine Mindestlohngarantie  !!!  ( bei SWÖ -KV   –   IST-Löhne  !!!!)

– schlechte Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld

– in der Regel kein Weinachts- und  Urlaubsgeld   !!!!

– kein gesetzlich begründeter Rückhalt  !!!!

– auch darum möglich,  da oft schon der Versuch einen Betriebsrat zu installieren – auf                                                             Widerstand und Ablehnung seitens der Arbeitgeber stösst   !!!!!

Artikel nachlesbar in

“ Die Presse“:   https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5362164/Deutsche-Firmen-ohne-Betriebsrat-und-Tarif-zahlen-oft-nicht-den

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