Skip to main content

ÖGB/ARGE-FGV: Pflegepersonal verdient viel mehr Wertschätzung

11.05.2018, 08:37 | OTS0009 | ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund
Durch Schwerstarbeit ist die Belastungsgrenze längst erreicht

(Wien/OTS) – „Das Thema Pflege ist zwar in aller Munde, dem Personal wird aber nicht die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht“, stellt der Vorsitzende der ÖGB/ARGE-FGV (Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe), Josef Zellhofer, anlässlich des Tages der Pflege fest. Der Pflegeberuf ist zu 80 Prozent weiblich, leistet täglich Schwerstarbeit und die Belastungsgrenze ist erreicht. ++++

„Österreich braucht eine gute Pflege – ob in der Hauskrankenpflege, den Pflegewohnhäusern, den Spitälern, ob selbstständig, bei privaten oder öffentlichen Trägern. Wir fordern ein Gesundheitssystem, in dem der höchste Qualitätsstandard für alle zum Maßstab wird: Für die Genesung der PatientInnen ebenso wie für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten“, skizziert Zellhofer die Vorstellungen der ÖGB/ARGE-FGV.

Die Realität zeigt allerdings ein anderes Bild. Zellhofer: „Es ist der Punkt erreicht, an dem bereits bei Dienstbeginn klar ist, dass sich die notwendigen Tätigkeiten auch bei größtem Arbeitseinsatz nicht bis Dienstende ausgehen können. Die Beschäftigten sind an ihrer Belastungsgrenze angekommen und die Ausfälle durch berufsbedingte Krankheiten steigen.“ Die fehlende Wertschätzung des Pflegepersonals drückt sich auch im Einkommen aus. Der ÖGB/ARGE-FGV-Vorsitzende: „Die Pflegekräfte, die sich heute schlecht bezahlt aufopfern, sind in der Zukunft von Altersarmut bedroht. Besonders dramatisch sind Teilzeitkräfte betroffen.“

Die ÖGB/ARGE-FGV fordert daher:

  • eine faire Bezahlung für einen attraktiven Pflegeberuf.
  • einen Stopp der chronischen Unterbesetzung und der Überlastung des Personals.
  • eine einheitliche Personalbedarfsberechnung.
  • einheitliche qualitative Standards in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen.
  • eine zwingend vorgeschriebene Qualifizierung der Mitarbeiterinnen.
  • messbare, überprüfbare und letztlich sanktionierbare Qualitätskriterien in allen Bereichen.

Rückfragehinweis:

ÖGB-Kommunikation
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39 266
Mobil: 0043/664/814 6311
e-mail: franz.fischill@oegb.at
www.oegb.at
www.facebook.at/oegb.at
www.twitter.com/oegb_at

Kulturreisen für ÖGB / GPA Mitglieder

OEGB VeranstaltungenLOTirol Veranstaltungen.LOTirol@oegb.at

25. Apr. (vor 7 Tagen)
an

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie auf unsere Kulturreisen aufmerksam machen.

Ob auf der Geierwally Freilichtbühne, der Festung Kufstein oder sogar in der Arena di Verona, mit uns erleben Sie einen Kultursommer der Extraklasse.

Bei allen Veranstaltungen ist im Preis sowohl Ticket, als auch Transfer inkludiert.

 

Anbei unsere Aussendung mit den wichtigsten Informationen, ebenfalls gerne auch als Aushang für das sogenannte „schwarze Brett“.

 

Wir freuen uns Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

 

Anmeldungen bitte unter: veranstaltungen.lotirol@oegb.at

 Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

  1. V. Sabine Dobernig

Gottfried Kostenzer

Sekretär der Landesorganisation Tirol

Referat Service, Organisation, Beratung, Betriebssport

—————————————–
Südtiroler Platz 14-16
A-6010 Innsbruck
Tel: +4351259777-619
Fax: +4351259777-660

mailto: gottfried.kostenzer@oegb.at
Internet: http://www.oegb.at/tirol
Facebook: http://www.facebook.com/oegb.tirol
ÖGB, ZVR-Nr.: 576439352
—————————————————————-
Jetzt online Mitglied werden:

http://www.oegb.at/anmelden

Anhänge:

Ausschreibung_Lechufer Anno 180

Ausschreibung_Carmen

Ausschreibung_Anatevka

Mitgliedschaft zum ÖGB / GPA  ist    hiefür Voraussetzung  !!

GPA-djp Newsletter 17. APRIL 2018 SWÖ-KV zusätzlicher Urlaubstag nach 5 Jahren !!

Was ist neu beim Urlaub?

Ein besonderer Erfolg der diesjährigen Kollektivvertrags-Verhandlungen ist in § 16 zu finden. Bereits nach 5 Jahren im Betrieb bekommen nun alle Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer zusätzlich zum gesetzlichen Urlaub von 5 Wochen einen Urlaubstag für das Arbeitsjahr. Dieser ist wie ein normaler Urlaubstag zu werten, d.h.: Er ist frei wählbar und verjährt wie jeder nicht konsumierte Urlaub erst zwei Jahre nach Ablauf des Arbeitsjahres, für das er gebührt. Und es gelten natürlich die Regeln für die Entgeltfortzahlung. Das heißt: Mehr freie Zeit für dasselbe Geld!

Wer kommt in den Genuss dieser neuen Regelung?
Ab 01. Februar 2018 bekommen alle, die das 5 Dienstjahr im Betrieb vollendet haben, diesen zusätzlichen Urlaubstag, sofern sie nicht schon Anspruch auf mehr zusätzliche Urlaubstage haben! Dh alle KollegInnen die sich im 6., 7., 8., 9. Und 10. Dienstjahr befinden haben Anspruch auf diesen Urlaubsvorgriff!
Dies ist unabhängig davon, wann das jeweilige Arbeitsjahr/Urlaubsjahr/Geschäftsjahr beginnt!

Dein Kollektivvertrag bietet schon lange eine bessere Situation als das Gesetz. Das Urlaubsgesetz sieht erst nach 25 im selben Betrieb eine sechste Urlaubswoche vor. Dein Kollektivvertrag hat dir schon bisher bereits nach 10 Jahren zwei Tage, nach 15 Jahren vier Tage und bereits nach 20 Jahren die sechste Urlaubswoche gesichert! Das hat dir deine Gewerkschaft ausverhandelt!

Übrigens: War dir bewusst, dass Urlaubstage nicht geteilt sein können (also in Halbtagen oder gar Stunden)? Als „Naturalentgelt“ ist ein Urlaubstag unteilbar, da das Urlaubsgesetz nur von Tagen und nicht von Stunden spricht. Erst bei unregelmäßiger Verteilung der Arbeitszeit dürfen Urlaubstage in Stunden bewertet werden, aber eben nur als ganze Tage.

Wir senden liebe Grüße und wünschen dir ein schönes Wochenende

Reinhard Bödenauer                                           Eva Scherz
stv. Bundesgeschäftsführer                            Wirtschaftsbereichssekretärin

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Geschäftsbereich Interessenvertretung
Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien

Telefon: +43 (0)50 301 – 21246
Fax: +43 (0)50 301 – 71246
E-Mail: helga.gergelyfi@gpa-djp.at

Gesundheitsberuferegister-Gesetz | Öffentliches Register für Gesundheitsberufe

 

Logo © Gesundheitsberuferegister

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Ab Mitte 2018 wird in Österreich ein öffentliches Register für Gesundheitsberufe aufgebaut. Die Basis dafür bildet das bereits in Kraft getretene Gesundheitsberuferegister-Gesetz.

Das Gesundheitsberuferegister und der neue Berufsausweis machen die Qualifikationen der Berufsangehörigen sichtbar, sorgen für mehr PatientInnensicherheit und erleichtern die Bedarfsplanung.

  • Alle Personen, die AM 1. Juli 2018 in einem der betroffenen Gesundheitsberufe tätig sind, müssen sich zwischen Juli 2018 und Juni 2019 registrieren lassen
    Als Registrierungsbehörde wurden die Bundesarbeitskammer und die Gesundheit Österreich GmbH beauftragt.
  • Jene, die AB 2. Juli 2018 neu auf den Arbeitsmarkt gelangen, müssen vorab einen Antrag auf Registrierung stellen.

Weitere Informationen finden Du im beigefügten Folder und unter www.gbr.gv.at

Folder Registrierung für Gesundheitsregister (als PDF)     Registrierung f. Gesundheitsb

https://tirol.arbeiterkammer.at/service/index.html

Wie funktioniert die Registrierung ?                                                                     Was ist ein Gesaundheitsberuferegister ?

Antrag auf Eintragung in das GBR – DGKP            GBR_Antrag_DGKP (2)

Antrag auf Eintragung in das GBR – MTD              GBR_Antrag_MT   (1)

Antrag auf Eintragung in das GBR – PA / PFA       GBR_Antrag_PA_PFA

Ausfüllhilfe für den Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister        Ausfuellhilfe

Beiblatt zum Antragsformular Vertrauenswürdigkeit        Vertrauenswuerdigkeit

Unterschriftsblatt Berufsausweis        Unterschriftsblatt (1)

Ärztliches Attest        GBR_Aerztliches_Attest (1)

Zustellvollmacht        GBRG_Zustellvollmacht

Änderungsmeldung        Aenderungsmeldung

Berufseinstellung             Berufseinstellung

Wer wird registriert?

Die Berufstätigen und BerufseinsteigerInnen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste werden registriert. Das sind weit über 120.000 erwerbstätige Menschen und jährlich ca. 10.000 AbsolventInnen in folgenden Berufen:

  • Biomedizinische/r AnalytikerIn
  • Diätologin und Diätologe
  • Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn
  • ErgotherapeutIn
  • Logopädin bzw. Logopäde
  • OrthoptistIn
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
  • PflegefachassistentIn
  • PhysiotherapeutIn
  • RadiologietechnologIn

 

Welche Vorteile bringt das Register?

  • Mehr Anerkennung: Nur wer die entsprechenden Qualifikationen hat, wird registriert und erhält einen offiziellen Berufsausweis
  • Weniger Papierkram: Bei einem ArbeitgeberInnenwechsel ist das Zusammentragen und Vorlegen von Nachweisen nicht mehr notwendig. Zukünftige Arbeitgeberinnen können auf die im Register ausgewiesene Qualifikation und Eignung vertrauen
  • Höhere Mobilität: Mit dem Register wird ein europäischer Standard erreicht und erleichtert die Berufsausübung und den Arbeitsplatzwechsel in ganz Europa
  • Mehr Sicherheit: Alle PatientInnen können online die Ausbildungen, Arbeitsschwerpunkte und Zusatzqualifikationen einsehen. Das erhöht die Qualitätssicherheit und die Wahlmöglichkeiten für Patientinnen
  • Versorgung: Die statistischen Auswertungen der Informationen helfen bei der Bedarfsplanung und beim Erkennen von Versorgungslücken

 

Welche Registrierungsbehörden sind zuständig?

  • Die AK führt die Registrierung für die AK-Mitglieder durch (Angestellte, Karenzierte, Arbeitslose und Arbeitssuchende)
  • Die Gesundheit Österreich GmbH registriert die (überwiegend) freiberuflich Tätigen und Ehrenamtliche

Drei Möglichkeiten zur Registrierung

Um einen Antrag auf Eintragung in das Gesundheitsberuferegister zu stellen, gibt es drei Möglichkeiten: Entweder wird der Antrag direkt im Betrieb, persönlich bei der Arbeiterkammer oder online mittels Bürgerkarte bzw. Handysignatur eingereicht.

Im Betrieb:

Wo es möglich ist, bietet die Arbeiterkammer eine Registrierung direkt im Betrieb an. Der Termin und der genaue Ablauf werden zwischen der AK Registrierungsbehörde und dem jeweiligen Unternehmen vereinbart. Die Namen der Einrichtungen befinden sich ab Juli 2018 auf der Webseite der für Sie zuständigen Arbeiterkammer. Auskünfte erteilen auch der jeweilige Betriebsrat oder Arbeitgeber.

Bei der Arbeiterkammer:

Falls in dem Unternehmen, in dem Sie arbeiten, keine Registrierung vor Ort stattfindet, wenden Sie sich bitte an die zuständige Arbeiterkammer. Für die persönliche Antragstellung in der Arbeiterkammer ist unbedingt eine Terminvereinbarung notwendig.

Online:

Die Online-Antragstellung ist unter www.gbr.gv.at möglich. Für den Zugang zur Online-Registrierung benötigt man eine Handysignatur oder eine Bürgerkarte. Alle erforderlichen Dokumente müssen selbstständig hochgeladen werden.

ACHTUNG!

Der Antrag kann nicht per E-Mail oder auf dem Postweg eingereicht werden !!!

Ausfüllhilfe für das Antragsformular:
Im Download-Bereich kann eine Ausfüllhilfe mit zahlreichen Hinweisen heruntergeladen werden. Jeder Punkt des Antrages wird darin einzeln erklärt.

Wie erfolgt die Registrierung?

Für die Registrierung sind ein ausgefülltes Formular sowie die erforderlichen Dokumente notwendig. Diese können ab dem 1. Juli 2018 persönlich oder online eingebracht werden. Um die Registrierung online durchführen zu können, ist zusätzlich eine elektronische Signatur erforderlich. Die Registrierung ist in jedem Fall kostenlos.

Berufstätige: Wenn Sie am 1. Juli 2018 bereits in einem Gesundheitsberuf tätig sind, müssen Sie sich zwischen dem 1. Juli 2018 und 30. Juni 2019 registrieren lassen und inzwischen weiterarbeiten. Dazu zählen auch jene Berufsangehörigen, die laut Arbeitsvertrag am 1.Juli 2018 Arbeitsbeginn haben und somit beim Start des Registers berufstätig sind.

BerufseinsteigerInnen: Wenn Sie nach dem 1. Juli 2018 ihren Gesundheitsberuf oder nach einer Unterbrechung wieder aufnehmen, müssen Sie sich bereits vor der Erwerbstätigkeit registrieren lassen.

Der Berufsausweis

Ausweis für Gesundheitsberufe © Fotolia, sebra, drubig-photo

Nach dem erfolgreichen Registrierungsverfahren erfolgt die Zustellung des Berufsausweises per Post. Die Registrierung und der Berufsausweis sind dann fünf Jahre gültig. Vor Ablauf erhalten Sie rechtzeitig ein Erinnerungsschreiben von der Registrierungsbehörde.

Welche Dokumente werden benötigt?

Berufstätige benötigen für die erfolgreiche Registrierung nur folgende Nachweise:

  • Nachweis der Identität und Staatsangehörigkeit (z.B. Reisepass)
  • Qualifikationsnachweis entsprechend den berufsrechtlichen Vorschriften (z.B. Zeugnis, Diplom)
  • Passfoto

Wenn Sie erst nach dem 1. Juli 2018 zu arbeiten beginnen, benötigen Sie zusätzlich folgende Unterlagen:

  • Nachweis der Vertrauenswürdigkeit* (z.B. Strafregisterbescheinigung) für die letzten fünf Jahre, und zwar aus jenen Staaten, in denen Sie sich mehr als sechs Monate aufgehalten haben
  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung*
  • Nachweis über deutsche Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben

Bei persönlicher Antragstellung sind die Unterlagen im Original oder in beglaubigter Kopie vorzulegen.

Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch gerichtlich beeidete Dolmetscherinnen beizulegen.

Nach der inhaltlichen Überprüfung aller vorgelegten Unterlagen, erhalten Sie von der Registrierungsbehörde eine Bestätigung. Mit dieser können Sie in Ihrem Gesundheitsberuf tätig werden.

* Die Nachweise dürfen bei Antrag nicht älter als drei Monate sein!

Die Arbeiterkammer als „Registrierungsbehörde“

  • Effizient: Der überwiegende Anteil der zu registrierenden Beschäftigten und BerufseinsteigerInnen sind AK Mitglieder
  • Serviceorientiert: Mit 90 Beratungszentren in allen Bundesländern ermöglicht die AK die Registrierung rasch und unbürokratisch. In größeren Betrieben ermöglicht die AK eine Registrierung vor Ort.
  • Vertrauenswürdig: Die AK ist eine neutrale, demokratisch legitimierte Institution und gilt den Österreicherinnen als vertrauenswürdigste Institution
  • Vorteilhaft: Die AK wird für die Registrierung bzw. den Aufbau und die Verwaltung des Registers keine Kosten in Rechnung stellen. Darüber hinaus hat die AK erreicht, dass auch die ursprünglich vorgesehene Vergebührung beim Finanzamt weggefallen ist
  • Sicher: Die AK hat mit mehr als drei Millionen Mitgliedern das nötige Know-how in der Verarbeitung von großen Datenmengen und kann höchste Datensicherheit gewährleisten

Mit kollegialen Grüßen

Joe Haratzmüller

_____________________________________________

Tel.Nr.:   05 0301 DW 28 101
Fax Nr.:  05 0301 DW 78 104

GEWERKSCHAFT DER PRIVATANGESTELLTEN,
DRUCK, JOURNALISMUS, PAPIER (GPA-djp)
Regionalsekretariat TIROL
Südtiroler Platz 14-16
6010 Innsbruck
www.gpa-djp.at/mitgliedwerden

URL: http://www.gpa-djp.at

ZVR-Nr. 5764393

www.wie-soll-arbeit.at

GPA – DJP unsere Gewerkschaft

Gewerkschaft GPA-djp

Für uns BetriebsrätInnen ist die Mitarbeit in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) eine Selbstverständlichkeit. Nur so können wir unsere Kolleginnen und Kollegen der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH mit Erfolg vertreten, der Kollektivvertrag liegt uns dabei besonders am Herzen. Diesen wollen wir in den nächsten Jahren verbessern und im Sinne von uns allen weiter entwickeln. Eine angemessene Entlohnung hat für uns oberste Priorität.

 

 

Um in der Gewerkschaft ein starkes Mitspracherecht zu haben, bedarf es aber der Mitgliedschaft. Dabei ist jedes Mitglied wichtig. Solltest du noch kein Mitglied sein, dann kannst du dich direkt unten online anmelden. Falls du schon mal Mitglied warst, ersuchen wir dich, das Anmeldeformular erneut auszufüllen, da die Mitgliedschaft nicht automatisch von einem Arbeitgeber zum nächsten übertragen wird.

Hier dein Anmeldeformular der GPA-djp

Danke für deine Solidarität und dein Engagement!!

Dein Betriebsratsteam

AK und ÖGB fragen jetzt: „Wie soll Arbeit?“

„Wie soll Arbeit ?“, fragen AK und ÖGB ganz nach dem Vorbild so mancher Werbe-Slogans. Aus den Antworten soll ein Aktionsplan geschmiedet werden, um die Arbeitswelt zu verbessern.

Norbert Schnedl, Erich Foglar, Rudolf Kaske und Erwin Zangerl (v.l.) (Bild: Fischer)

Die Arbeiterkammer (AK) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) starten gemeinsam die „größte Kontaktoffensive der Arbeitnehmer in den letzten Jahrzehnten“. Münden soll die Befragung in ein Aktionsprogramm, wie AK-Präsident Rudolf Kaske in einer Pressekonferenz am Freitag erklärte.

Sieben Schwerpunkte

Laufen wird die Kampagne unter dem grammatikalisch durchaus bedenklichen Titel „Wie soll Arbeit?“ und sieben Schwerpunkte haben: Arbeitszeit, Lohn- und Sozialdumping, Gleicher Lohn für gleiche Leistung, Wohnen, Digitalisierung, Pensionen und Soziale Sicherheit.

Gefragt wird, ob der 12-Stunden-Tag auch künftig die Ausnahme bleiben und sämtliche Zuschläge erhalten bleiben sollen, ob die gleiche Entlohnung von Frau und Mann in ganz Österreich durchgesetzt werden soll oder ob eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters „abgewehrt“ werden soll. Enthalten ist auch ein Serviceteil, in dem die AK fragt, welche Leistungen der Kammer den Mitgliedern besonders wichtig sind.

Der Fragebogen

Eingeladen sind alle ArbeitnehmerInnen in Österreich – auch wenn sie sich gerade in Karenz befinden, auch wenn sie gerade eine andere Stelle suchen. In den Mitgliederzeitschriften von AK oder ÖGB wird dazu aufgerufen, einen Fragebogen auszufüllen – egal ob auf einer Postkarte oder auf der Webseite www.wie-soll-arbeit.at oder unter #wiesollarbeit auf Twitter.

Dass nicht eruiert wird, ob den Arbeitnehmern die Höhe der AK-Umlage (0,5 Prozent) recht ist, verteidigte Kaske damit, dass man erst jüngst eine repräsentative Umfrage unter 5.000 Personen durchgeführt hatte und keine der befragten Gruppen dabei gemeint habe, dass der Beitrag nicht passe. Diese Frage hat insofern Relevanz, als die Regierung den Kammern vorgegeben hat, hier Einsparungen vorzunehmen. Ansonsten könnte gesetzlich eingegriffen werden.

Erste Ergebnisse im Juni

Die Fragebögen werden von Ifes analysiert. Der Input, der aus anderen Kontakten mit den Beschäftigten stammt, wird ebenfalls berücksichtigt. Erste Ergebnisse sollen bereits im Juni beim ÖGB-Bundeskongress und bei der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer präsentiert werden.

 

Aktionen in Tirol

zur  Umfrage :   Wie soll Arbeit ?

Und es bringt es doch !!!! Sogar mit 30 Stunden bei vollen Gehalt !!!!!!

Oberösterreichische Firma startet 30-Stunden-Woche bei vollem Gehalt – derstandard.at

Beste Grüße

Ralf Wiestner
Regionalsekretär
Gewerkschaft der Privatangestellten
Druck, Journalismus, Papier
Südtiroler Platz 14-16

6020 INNSBRUCK

Tel: 0043 (0) 5 0301-68104

e-mail: ralf.wiestner@gpa.djp

 

http://www.gpa-djp.at/mitgliedwerden

Von: Gergelyfi Helga
Gesendet: Mittwoch, 21. Februar 2018 16:05
Betreff: Umfrage und Presseartikel – Firma in OÖ mit 30-Stunden-Woche bei vollem Gehalt

Mail ergeht an das große Verhandlungsteam SWÖ und die betreuenden RGS.

 Liebe Kollegin, lieber Kollege,

anbei die Links zu den Berichten über die Firma in OÖ, welche die 30-Stunden-Woche einführen wird, zur Firma selbst und zur Online-Befragung zum Thema Arbeitszeitverkürzung.

Liebe Grüße

Reinhard Bödenauer                    Michaela Guglberger                    Eva Scherz

stv. Bundesgeschäftsführer          Fachbereichssekretärin                 Wirtschaftsbereichssekretärin

Volles Gehalt für 30-Stunden-Woche

Eine Firma aus Bad Leonfelden (Bezirk Urfahr-Umgebung) führt – nach eigenen Angaben – als erstes Unternehmen Österreichs die 30-Stunden-Woche ein. Am Gehalt der Mitarbeiter, das sie für 40 Stunden bekommen, soll sich aber nichts ändern.

30 Stunden bei vollem Gehalt – das mag utopisch klingen, die Onlinemarketingfirma aus dem Mühlviertel macht damit aber Ernst. Die 22 jungen Mitarbeiter, die fast alle Vollzeit arbeiten, sollen künftig zwei Stunden mehr Freizeit pro Tag haben. Das Unternehmen wolle so attraktiver für junge Mitarbeiter werden, so Geschäftsführer Klaus Hochreiter: „Die Jungen sagen ganz einfach: ‚Wir sind nicht da, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben.‘ Sie wollen einfach eine Ausgeglichenheit zwischen Beruf und Privatem.“

Striktes Handyverbot während Arbeitszeit

Möglich würden das die jährlich wachsenden Gewinne machen – und gutes Zeitmanagement: Dafür wurden mehrere Maßnahmen umgesetzt. Sanduhren sollen die Mitarbeiter zu mehr Konzentration anspornen. Außerdem gilt ein striktes Handyverbot während der Arbeitszeit.

ORF

Trotzdem: Unterm Strich entstünden mehr Kosten, so Hochreiter: „Wir haben einmal alles hinterfragt und durch gewisse Optimierungen Zeit eingespart. So kommen wir auf circa fünf Prozent weniger Umsatz. Aber das ist unser langfristiges Investment in die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter.“

Sozialpartner unterstützen Projekt

Unterstützt wird das Projekt auch von den Sozialpartnern. Ob das innovative Arbeitszeitmodell wirklich die erhofften Früchte tragen wird, zeigt sich ab 1. Oktober. Dann dürfen die Mitarbeiter des Bad Leonfeldner Onlineunternehmens zum ersten Mal früher nach Hause gehen.

Publiziert am 21.02.2018   http://ooe.orf.at/news/stories/2896642/ Beitrag mit Video

Bericht in der Kleinen Zeitung: 30 Stunden Woche bei vollem Gehalt – Kleine Zeitung

Bericht im Standard: Artikel 30 Stunden Woche bei vollem Gehalt

Seit heute läuft auf der Standard-Homepage eine Umfrage zur Arbeitszeitverkürzung: Umfrage Arbeitszeitverkürzung

Hier der Link zur Firma: emagnetix.at

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Geschäftsbereich Interessenvertretung

Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien

Telefon:        +43 (0)50 301 – 21246

Fax:              +43 (0)50 301 – 71246

E-Mail:          helga.gergelyfi@gpa-djp.at

DVR 0046655, ZVR 576439352

Pressespiegel zu Warnstreiks in der Österreichischen Sozialwirtschaft

GPA-djp und vida ziehen positive BilanzGPA-djp und vida ziehen positive BilanzDie Politik muss ihrer Verantwortung nachkommen.

   Die Politik muss ihrer Verantwortung nachkommen !!!

Warnstreiks in der Sozialwirtschaft: GPA-djp und vida ziehen positive Bilanz

Erwarten, dass Arbeitgeber an Verhandlungstisch zurückkehren

„Die zweitägigen Warnstreiks in der Österreichischen Sozialwirtschaft waren ein voller Erfolg. Über 40.000 Beschäftigte waren in etwa 140 Einrichtungen in ganz Österreich an den Aktionen beteiligt. Es besteht kein Zweifel, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nach wie vor bereit sind, die Gewerkschaftsforderungen in der aktuellen Kollektivvertragsrunde weiter zu unterstützen“, so die Verhandler von GPA-djp und vida Reinhard Bödenauer und Michaela Guglberger.

„Der Verweis auf fehlende Gelder der öffentlichen Hand, kann für uns kein Grund sein, von den aktuellen Forderungen abzurücken. Es ist eine essentielle Aufgabe des Arbeitgeberverbandes, für eine nachhaltige Finanzierung des Bereiches zu sorgen. Die Politik muss hier ihrer Verantwortung nachkommen“, so die Verhandler der Gewerkschaften.

Zwischenrufe aus der Wirtschaftskammer wenig hilfreich

„Wenig hilfreich sind auch Zwischenrufe aus der Wirtschaftskammer zum Thema Arbeitszeit mit abgenützten Argumenten. Wer behauptet, die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich müssten vor allem flexibler aber nicht kürzer arbeiten, der hat wenig Ahnung von der Arbeitsrealität der Betroffenen und ignoriert die Zunahme körperlicher und psychischer Belastungen in diesem Bereich“, ergänzt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Dürtscher.

Die Gewerkschaften und vor allem die Beschäftigten erwarten von den Arbeitgebern eine Rückkehr an den Verhandlungstisch mit einem Angebot, das den Ansprüchen und Leistungen der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird.

Stimmung in Betrieben kämpferisch

Die Stimmung in den Betrieben unter den Beschäftigten ist extrem kämpferisch. Tausende Kolleginnen und Kollegen in ganz Österreich beteiligten sich an den Streikaktionen. Wir bedanken uns für die breite Solidarität und Unterstützung!

Sollte es zu keinem Einlenken der Arbeitgeber kommen, werden die Aktionen weiter ausgeweitet!

_Pressespiegel_Streik_SWÖ332538  (als Pdf)